| Die lange Zeit belächelte Gebirgsmalerei wird gerade neu entdeckt, auch von zeitgenössischen Künstlern. Die Mitte Juli 2012 eröffnete Ausstellung im Salzburg Museum bringt Spitzenwerke aus verschiedenen Epochen, von Thomas Ender, dem Pionier in Diensten Erzherzog Johanns bis zum Gegenwarts-Künstler Helmut Ditsch mit seinen fotorealistischen Werken. Die Ausstellung geht vom topografischen Bezug aus, es sind nur konkrete Bergmotive aus den Hohen Tauern zu sehen. Ergänzend werden auch alpinistische Aspekte – Pioniertaten aus der Erschließungsgeschichte – angesprochen, wo auch der Mensch in Erscheinung tritt, der in der klassischen Bergmalerei meist ausgespart ist. Ein eigener Bereich ist der historischen Gebirgsfotografie gewidmet. Das Salzburg Museum erweist mit dieser Sonderschau, die bis 20. Jänner 2013 zu sehen ist, dem Alpenverein seine Reverenz, der 2012 sein 150-Jahr-Jubiläum feiert. www.salzburgmuseum.at (Barbara Reiter, 02.08.2012) |