Berlin – Satirisches Reisegepäck

Tilman Birr, Christian Schultz

 Berlin – Satirisches Reisegepäck
Ber­lin ist die Teil­zeit­wahl­hei­mat­stadt des preis­ge­krön­ten Poe­try Slam­mers und Ka­ba­ret­tis­ten Til­man Birr. Unter sei­ner Regie geht’s zu un­ge­wöhn­li­chen Orten wie dem Späti, of­fi­zi­ell »Spät­ver­kaufs­stel­le«, wo man auch tags­über Dinge des nächt­li­chen Be­darfs kau­fen kann – vor allem Bier, viel Bier, in vie­len ver­schie­de­nen Sor­ten.
Oder in die tou­ris­ti­sche Dia­spo­ra, etwa nach Fried­richs­hain, wo man ganz ent­spannt nichts tun und den Aus­blick über viele Ki­lo­me­ter Gleis­bett ge­nie­ßen darf. Oder nach Stralau mit sei­nen engen Rei­hen­haus­sied­lun­gen, die man nicht zu lange an­se­hen will, weil man fürch­tet, schon vom Hin­gu­cken ver­be­am­tet zu wer­den. Das idea­le Ge­schenk­buch für Ber­lin­ken­ner und Neu­ent­de­cker.

Tilman Birr

Portrait Tilman BirrTil­man Birr ist Ka­ba­ret­tist, schreibt Bü­cher und Lie­der. Tags­über sitzt er im Zug, abends tritt er vor Men­schen auf, die ihn fra­gen, woher er seine Ideen hat und wie er sich das alles aus­wen­dig mer­ken kann. Für seine Büh­nen­pro­gram­me hat er meh­re­re Klein­kunst­prei­se mit be­klopp­ten Namen be­kom­men (Karls­ru­her Kehr­blech, Schaum­bur­ger Schöpf­löf­fel, Mo­er­ser Gra­na­te). Bis­her sind von ihm er­schie­nen: die Bü­cher »On se left you see se Sie­ges­säu­le – Er­leb­nis­se eines Stadt­bilder­klä­rers« und »Zum Leben ist es schön, aber ich würde da un­gern auf Be­such hin­fah­ren – eine klei­ne Hei­mat­kun­de«, sowie das Mu­si­kal­bum »Die Ge­sell­schaft ver­ur­teilt so was schnell«.

Christian Schultz

Portrait Christian SchultzSeit 1993 im Be­reich Show, Ka­ba­rett, Come­dy sowie Sit­com und Serie als frei­er Pro­du­cer und Autor für di­ver­se ARD-An­stal­ten, 3sat und VOX sowie für Künst­ler wie Ott­fried Fi­scher, Flo­ri­an Schro­eder (»Offen für alles und nicht ganz dicht«, Ro­wohlt Ver­lag, 2011), Klaus Karl Kraus (»Ka­ba­rett aus Fran­ken«) u. a. tätig. Neben Klas­si­kern wie »Ottis Schlacht­hof« (BR) und dem »Baye­ri­schen Ka­ba­rett­preis« (BR) kon­zi­pier­te und pro­du­zier­te er zu­letzt die Sit­com »Spezl­wirt­schaft« (BR), den »Sa­ti­re Gip­fel« (ARD), »Pu­schel-TV mit Al­fons« (SR), »Schro­eder! – Die Ka­ba­rett­show mit Flo­ri­an Schro­eder« (SWR) und ar­bei­te­te als Autor für »Sei­ten­sprung« (3Sat).

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Pressestimmen

»Rei­se­bü­cher über Ber­lin gibt es wie Ber­li­ner Bären in den Sou­ve­nir­shops. Doch die­ses Buch hat ge­fehlt. Denn der Autor be­trach­tet die Se­hens­wür­dig­kei­ten der Haupt­stadt aus einem sehr spe­zi­el­len Blick­win­kel. Til­man Birr ist Ka­ba­ret­tist, der nicht nur über den Witz ver­fügt, den man bei einem sei­nes Be­ru­fes ver­mu­ten darf, son­dern auch einer, der die gän­gi­gen Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen ziel­si­cher wie zügig um­geht, um sich den wun­der­ba­ren ›ge­hei­men Orten‹ Ber­lins zu­zu­wen­den.« Neues Deutsch­land, Heidi Diehl
»Wer sich schon über ›On se left you see se Sie­ges­säu­le‹ ka­putt­ge­lacht hat, wird auch an ›Ber­lin – Sa­ti­ri­sches Rei­se­ge­päck‹ seine helle Freu­de haben – und wer nach die­sen Wor­ten rat­los mit den Schul­tern zuckt, soll­te schleu­nigst in die Til­man-Birr-Lek­tü­re ein­stei­gen. Denn die Es­says des Wahl­ber­li­ners ge­hö­ren zum Wit­zigs­ten, was je über die Haupt­stadt ge­schrie­ben wurde.« Auto&Reise, Si­mo­ne Eber
»Sein sa­ti­ri­sches Rei­se­ge­päck ist dabei kei­nes die­ser hu­mo­ris­ti­schen Ur­laubs­bü­cher, in denen sich der Autor mal ganz dumm stellt und sich dann von den Sit­ten der Fin­nen oder Us­be­ken ver­wir­ren und be­lus­ti­gen lässt.« Süd­deut­sche Zei­tung, Ste­fan Fi­scher

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