Berlin – Satirisches Reisegepäck

Tilman Birr, Christian Schultz

 Berlin – Satirisches Reisegepäck
Ber­lin ist die Teil­zeit­wahl­hei­mat­stadt des preis­ge­krön­ten Poe­try Slam­mers und Ka­ba­ret­tis­ten Til­man Birr. Unter sei­ner Regie geht’s zu un­ge­wöhn­li­chen Orten wie dem Späti, of­fi­zi­ell »Spät­ver­kaufs­stel­le«, wo man auch tags­über Dinge des nächt­li­chen Be­darfs kau­fen kann – vor allem Bier, viel Bier, in vie­len ver­schie­de­nen Sor­ten.
Oder in die tou­ris­ti­sche Dia­spo­ra, etwa nach Fried­richs­hain, wo man ganz ent­spannt nichts tun und den Aus­blick über viele Ki­lo­me­ter Gleis­bett ge­nie­ßen darf. Oder nach Stralau mit sei­nen engen Rei­hen­haus­sied­lun­gen, die man nicht zu lange an­se­hen will, weil man fürch­tet, schon vom Hin­gu­cken ver­be­am­tet zu wer­den. Das idea­le Ge­schenk­buch für Ber­lin­ken­ner und Neu­ent­de­cker.

Berlin-Satire

Der Ring of Feier

Logo ZEIT ONLINEUm die magische Grenze des Berliner S-Bahn-Rings geht es im augenzwinkernd erzählten Kapitel »Versteckte Orte« von Tilman Birr. Der Bestsellerautor (»On se left you see se Siegessäule«) hat diesen Auszug aus »Berlin – Satirisches Reisegepäck« bei ZEIT ONLINE veröffentlicht und verrät, was es mit der Stralauer Halbinsel (»eine Vorstadt ohne die Trostlosigkeit der Vorstadt«), Rixdorf (»wie eine Vorabendserie mit Thekla Carola Wied«) und den Würmlöchern dorthin auf sich hat. mehr…

Satire

Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus

Eine Leseprobe aus »Berlin – Satirisches Reisegepäck«

Berlin - Satirisches Reisegepäck2000 im Herbst war es, als Tilman Birr nach Berlin zog – und wie ein Ochse vor seinen abschätzig blickenden Studienkollegen stand »›Ach, du wohnst in Mitte?‹, sagten sie und lächelten herablassend. ›Tze. Naja, wenn dir das Spaß macht. Ich war früher auch mal so drauf.‹ Hä? War Mitte ein Stadtteil für geistig Zurückgebliebene? Hatte ich irgendwas verpasst?« Wer mehr wissen will – reisedepeschen.de hat ein Kapitel der neuen Berlin-Satire veröffentlicht. mehr…

Interview

»Meine Rotweinerfahrungen beim Späti waren nicht gut.«

Ein Interview mit Tilman Birr in KochblogRadio.de

Logo KochblogRadio.deIm letzten September sind wir mit dem satirischen Reiseführer zu Berlin gestartet. Simone Eber von »Auto&Reise« befand, dass die darin versammelten Essays von Tilman Birr »zum Witzigsten gehören, was je über die Hauptstadt geschrieben wurde«. Nun hat der Radiojournalist Roland Rosenbauer den Wahlberliner Birr befragt – und einige neue Dinge über Berlin gelernt, die man als Städtereisender so nicht unbedingt auf dem Schirm hat. mehr…

Tilman Birr

Portrait Tilman BirrTil­man Birr ist Ka­ba­ret­tist, schreibt Bü­cher und Lie­der. Tags­über sitzt er im Zug, abends tritt er vor Men­schen auf, die ihn fra­gen, woher er seine Ideen hat und wie er sich das alles aus­wen­dig mer­ken kann. Für seine Büh­nen­pro­gram­me hat er meh­re­re Klein­kunst­prei­se mit be­klopp­ten Namen be­kom­men (Karls­ru­her Kehr­blech, Schaum­bur­ger Schöpf­löf­fel, Mo­er­ser Gra­na­te). Bis­her sind von ihm er­schie­nen: die Bü­cher »On se left you see se Sie­ges­säu­le – Er­leb­nis­se eines Stadt­bilder­klä­rers« und »Zum Leben ist es schön, aber ich würde da un­gern auf Be­such hin­fah­ren – eine klei­ne Hei­mat­kun­de«, sowie das Mu­si­kal­bum »Die Ge­sell­schaft ver­ur­teilt so was schnell«.

Christian Schultz

Portrait Christian SchultzSeit 1993 im Be­reich Show, Ka­ba­rett, Come­dy sowie Sit­com und Serie als frei­er Pro­du­cer und Autor für di­ver­se ARD-An­stal­ten, 3sat und VOX sowie für Künst­ler wie Ott­fried Fi­scher, Flo­ri­an Schro­eder (»Offen für alles und nicht ganz dicht«, Ro­wohlt Ver­lag, 2011), Klaus Karl Kraus (»Ka­ba­rett aus Fran­ken«) u. a. tätig. Neben Klas­si­kern wie »Ottis Schlacht­hof« (BR) und dem »Baye­ri­schen Ka­ba­rett­preis« (BR) kon­zi­pier­te und pro­du­zier­te er zu­letzt die Sit­com »Spezl­wirt­schaft« (BR), den »Sa­ti­re Gip­fel« (ARD), »Pu­schel-TV mit Al­fons« (SR), »Schro­eder! – Die Ka­ba­rett­show mit Flo­ri­an Schro­eder« (SWR) und ar­bei­te­te als Autor für »Sei­ten­sprung« (3Sat).

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Pressestimmen

»Rei­se­bü­cher über Ber­lin gibt es wie Ber­li­ner Bären in den Sou­ve­nir­shops. Doch die­ses Buch hat ge­fehlt. Denn der Autor be­trach­tet die Se­hens­wür­dig­kei­ten der Haupt­stadt aus einem sehr spe­zi­el­len Blick­win­kel. Til­man Birr ist Ka­ba­ret­tist, der nicht nur über den Witz ver­fügt, den man bei einem sei­nes Be­ru­fes ver­mu­ten darf, son­dern auch einer, der die gän­gi­gen Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen ziel­si­cher wie zügig um­geht, um sich den wun­der­ba­ren ›ge­hei­men Orten‹ Ber­lins zu­zu­wen­den.« Neues Deutsch­land, Heidi Diehl
»Wer sich schon über ›On se left you see se Sie­ges­säu­le‹ ka­putt­ge­lacht hat, wird auch an ›Ber­lin – Sa­ti­ri­sches Rei­se­ge­päck‹ seine helle Freu­de haben – und wer nach die­sen Wor­ten rat­los mit den Schul­tern zuckt, soll­te schleu­nigst in die Til­man-Birr-Lek­tü­re ein­stei­gen. Denn die Es­says des Wahl­ber­li­ners ge­hö­ren zum Wit­zigs­ten, was je über die Haupt­stadt ge­schrie­ben wurde.« Auto&Reise, Si­mo­ne Eber
»Sein sa­ti­ri­sches Rei­se­ge­päck ist dabei kei­nes die­ser hu­mo­ris­ti­schen Ur­laubs­bü­cher, in denen sich der Autor mal ganz dumm stellt und sich dann von den Sit­ten der Fin­nen oder Us­be­ken ver­wir­ren und be­lus­ti­gen lässt.« Süd­deut­sche Zei­tung, Ste­fan Fi­scher

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