Gasthof Sponsel

Kirchehrenbach

Gasthof Sponsel, Kirchehrenbach
Bri­git­te Spon­sel füt­tert ihr Zick­lein aus der ei­ge­nen Zucht mit frän­ki­schem Bär­lauch
Mit einem Bü­schel Bär­lauch in der Hand füt­tert Bri­git­te Spon­sel das weiße Zick­lein auf ihrem Arm. Sie sitzt vor ihrem Gast­haus zum Schwar­zen Adler, das sie mit Ehe­mann Fritz in Kir­cheh­ren­bach be­treibt. Vor zwei Jah­ren hat die Wir­tin einen Zie­gen­bock von ihren drei Söh­nen ge­schenkt be­kom­men. Seit­dem hat die Fa­mi­lie eine klei­ne Zie­gen­zucht. Neben den 25 »Go­aßen« lau­fen ein Esel, ein Schaf und Hund »Benno« über die Obst­wie­sen der Fa­mi­lie. Dort wach­sen auch die Kir­schen und Äpfel für die selbst­ge­ba­cke­nen Ku­chen.
Im Gar­ten blü­hen die Sträu­cher, von denen Bri­git­te Spon­sel den Ho­lun­der für Des­serts pflückt. In der Som­mer­zeit ern­tet sie dort Rauke, Kopf­sa­lat und To­ma­ten für ihre Sa­la­te. Brot backt die Kö­chin aus ei­ge­nem Ge­trei­de im St­ein­ofen, wäh­rend ihr Mann ein­hei­mi­sche Obst­brän­de de­stil­liert. »Unser Essen ist bo­den­stän­dig, na­tur­ver­bun­den, re­gio­nal und sai­so­nal«, be­tont die Gas­tro­no­min.

Bri­git­te Spon­sel kocht das ganze Jahr über sai­so­nal. Im Som­mer gibt es ihre Pfif­fer­ling-, Spar­gel- und Fo­rel­len­ge­rich­te. Ge­füll­ten Wal­ler ser­viert sie im Herbst. Und im Win­ter gibt es Reh­schäu­fer­la, für die manch­mal sogar Herr von St­auf­fen­berg das Wild nach der Jagd vor­bei­bringt. Der Gast­hof ist dar­über­hin­aus Ein­gangs­tor zum Wal­ber­la und Start­punkt für viele Wan­de­run­gen.

Frei­zeit-Tipp

Von Kir­cheh­ren­bach führt ein schö­ner Wan­der­weg rund um die Eh­ren­bürg (Mar­kie­rung: waa­ge­rech­ter roter Bal­ken). Aus­gangs­punkt ist die Kir­che in der Orts­mit­te. Der nur zu Be­ginn asphal­tier­te Weg führt zu­nächst ge­ra­de, spä­ter in Ser­pen­ti­nen (Pan­ora­ma­blick über das Wie­sent­tal) hoch auf das Wal­ber­la zur Wal­pur­gis­ka­pel­le. Da­nach geht es über den Berg­sat­tel zum Ro­den­stein, mit 532 m die höchs­te Er­he­bung der Eh­ren­bürg. Schließ­lich wan­dert man berg­ab nach Sch­laifhau­sen. Am Orts­rand biegt man links nach Leu­ten­bach (Pri­vat­braue­rei) ab, durch­quert das Dorf und hält sich an der Kir­che er­neut links. Jetzt ist der Weg mit einer rot-wei­ßen Dia­go­na­le mar­kiert. Am be­wal­de­ten Ost­hang geht es wei­ter an der Eh­ren­bürg ent­lang (teil­wei­se auch mit sti­li­sier­tem Wal­ber­la ge­kenn­zeich­net), bis man auf einen mit einem senk­rech­ten blau­en Strich ge­kenn­zeich­ne­ten Weg trifft. Jetzt rechts ab bis zu einem Feld­weg, der zu­rück nach Kir­cheh­ren­bach führt. Geh­zeit ca. 2 St­un­den.

Wan­der-Tipp

Durch das Herz­land des Kir­schan­baus
Auf rund 28 km geht es in neun St­un­den auf Forst- und As­phalt­we­gen von Kir­cheh­ren­bach nach Leu­ten­bach und Pretz­feld. An­spruchs­voll.

Eh­ren­bürg-Runde
Der etwa 10 km lange Rund­weg von Leu­ten­bach nach Kir­cheh­ren­bach und zu­rück über den Eh­ren­bürg kann in we­ni­ger als vier St­un­den be­gan­gen wer­den.

Längs des Eh­ren­bach
Von Kun­reuth führt der 8 km lange Weg par­al­lel zum Eh­ren­bach in etwa 3 St­un­den nach Kir­cheh­ren­bach. Mitt­le­rer An­spruch.

Vom Ficht­lich zur Eh­ren­bürg
Am Rande Kir­cheh­ren­bachs ver­läuft der mit 4 km re­la­tiv kurze Wan­der­weg bis zum Früh­kel­ti­schen Denk­mal Eh­ren­bürg. Dauer knapp zwei St­un­den.

Von St. Anna zu den Min­ne­sän­gern
Von der Kir­che Kir­cheh­ren­bach ver­läuft der an­spruchs­vol­le Rund­weg über zahl­rei­che At­trak­tio­nen nach Eber­mann­stadt, Pretz­feld und wie­der zu­rück. Rund 23 km und acht St­un­den Geh­zeit.