Hotel-Restaurant Feiler

Muggendorf

Hotel-Restaurant Feiler, Muggendorf
Das tra­di­ti­ons­rei­che Haus in Mug­gen­dorf
Eine raf­fi­nier­te Küche, die re­gio­na­le Tra­di­ti­on mit mo­der­nen Trends ge­konnt ver­bin­det, dazu ein Ser­vice­per­so­nal, das dem Gast jeden Wunsch von den Augen ab­liest – das fin­det man im ele­gan­ten Hotel-Re­stau­rant Fei­ler in Mug­gen­dorf. Sein guter Ruf eilt dem Haus vor­aus – 14 Jahre lang war die Küche von Klaus Fei­ler mit einem Mi­che­lin-Stern ge­krönt und zog zahl­rei­che Pro­mi­nen­te an. Zwar ist diese Pe­ri­ode, als bis zu zwölf Chauf­feu­re be­reit­stan­den, Ge­schich­te, doch weiß der sym­pa­thi­sche Gas­tro­nom et­li­che An­ek­do­ten aus die­ser Zeit zu er­zäh­len. Bei­spiels­wei­se die von Ant­ho­ny Quinn, der wäh­rend sei­ner Dreh­ar­bei­ten für den Film »Sie­ben Die­ner« hier lo­gier­te und den eine enge Freund­schaft mit dem Se­ni­or­chef Horst Fei­ler ver­band. Die­ser stell­te ein­mal dem Hol­ly­wood-Star sein Fe­ri­en­haus in Bärn­fels zur Ver­fü­gung. Der pro­mi­nen­te Gast ver­lieb­te sich dar­auf­hin so in die Frän­ki­sche Schweiz, dass er hin­ge­ris­sen for­mu­lier­te: »This is not a land­scape, this is a gar­den.« Lei­der wurde seine Ab­sicht, hier ein Grund­stück zu kau­fen, von den Bärn­fel­ser Ein­woh­nern ver­ei­telt – nie­mand woll­te ein Stück Land ver­äu­ßern. Und so blieb der Film­star auch wei­ter­hin pri­va­ter Gast der Fei­lers.

Hotel-Restaurant Feiler, Muggendorf
Chris­ti­an und Klaus Fei­ler sind ein ein­ge­spiel­tes Team in der Küche.
Der Ur­sprung des Fei­ler­schen An­we­sens liegt im Jahr 1885, als Anton Fei­ler mit sei­ner Frau Ku­ni­gun­de eine klei­ne Wein­stu­be in Mug­gen­dorf er­öff­ne­te. Der Schrei­ner­meis­ter hatte ein Ge­spür für den Puls der Zeit: Die »Frän­ki­sche« kam unter Na­tur­freun­den ge­ra­de wie­der als Ur­laubs­re­gi­on in Mode. Weil sich die gute Küche des Hau­ses her­um­ge­spro­chen hatte, konn­te bald an­ge­baut und auf­ge­stockt wer­den. Nach Kriegs­en­de wurde das Gast­haus vor­über­ge­hend als Flücht­lings­la­ger ge­nutzt – rau­chen­de Ofen­roh­re rag­ten da­mals aus den Fens­tern. In den 1950er-Jah­ren wurde das Haus kom­plett sa­niert: Zim­mer mit Zen­tral­hei­zung und flie­ßen­dem Was­ser mach­ten das Hotel Fei­ler nun zum ers­ten Haus in der Frän­ki­schen Schweiz mit die­sem hohen Stan­dard. Seit­dem hat sich das helle Fach­werk­haus mit den freund­lich grü­nen Fens­ter­lä­den zu einem traum­haf­ten Do­mi­zil wei­ter­ent­wi­ckelt. Die alte Wein­stu­be, wo man an run­den Ti­schen sitzt, und die in kräf­ti­gem Rot und Grün ge­stri­che­nen Wände, be­deckt mit Fa­mi­li­en­fo­tos und Land­schafts­auf­nah­men, er­zeu­gen zu­sam­men mit dem ge­mau­er­ten Kamin eine hei­me­li­ge At­mo­sphä­re. Ob­jekt des Stol­zes ist ein sich zum be­schau­li­chen Gar­ten hin öff­nen­der Spie­gel­saal, buch­bar für Feste und Ta­gun­gen.

Hotel-Restaurant Feiler, Muggendorf
Wild­kräu­ter­sup­pe. Für ihre Kräu­ter­kü­che sind die Fei­lers weit­be­kannt.
Mitt­ler­wei­le ist die fünf­te Ge­ne­ra­ti­on im Ein­satz: Klaus und Chris­ti­na Fei­ler bil­den die Dop­pel­spit­ze, un­ter­stützt von Sohn Chris­ti­an und des­sen Frau Ni­co­le. Diese ken­nen die meis­ten Gäste per­sön­lich und sor­gen mit ihrer Herz­lich­keit für das täg­li­che Wohl­ge­fühl. In der Küche ver­edeln Vater und Sohn frän­ki­sche Ge­rich­te – am liebs­ten mit Wild­kräu­tern (ein gan­zes Buch haben sie schon mit ihren be­rühm­ten Kräu­ter-Re­zep­ten ge­füllt). Um fri­sche Qua­li­tät für seine fa­bel­haf­ten Kräu­ter­so­ßen zu er­hal­ten, macht sich Ju­ni­or­chef Chris­ti­an auch schon mal selbst auf den Weg und sam­melt Wild­spi­nat und Sau­er­amp­fer. Für die Bach­fo­rel­le im schau­mi­gen Süpp­chen da­ge­gen be­nö­tigt er Brun­nen­kres­se. Dass in der Küche nur re­gio­na­le Zu­ta­ten Ver­wen­dung fin­den, ist für die Fei­lers eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Will­kom­men im Hotel-Re­stau­rant Fei­ler – und guten Ap­pe­tit!