»Zu loben sind die vielen, teilweise sehr kritischen Anmerkungen zu Qualität und Service von Restaurants und Cafés. Das übersichtliche Layout bietet neben vielen typischen auch überraschend unkonventionelle, witzige Fotos, dazu Detail- und Draufsichtkarten.« (ekz-Informationsdienst)
Cirrus ist Pleite und Dresden hat das Nachsehen Cirrus Airlines hat Ende Januar den Insolvenzantrag gestellt, alle Flüge wurden eingestellt, darunter jene ab Dresden. Gerade erst waren Verbindungen mit Hamburg, Wien und Zürich geschaffen worden, deren Verlust nun Dresden wieder auf luftverkehrstechnisches Mittelstadtniveau drückt. Ob die Lufthansa zumindest die Hamburgflüge übernimmt, ist mehr als fraglich.
(Dietrich Höllhuber, 07.02.2012)
Umbau des Kulturpalastes geplatzt: 35 Millionen Euro fehlen Jahrelang gab es den Hickhack zwischen Umbauern und Vertretern der Bestandssanierung. Zuletzt wurde von Stadtseite mehrheitlich und eindeutig der Umbau beschlossen. Der Kulturpalast sollte mit Ende der Saison 2011/2012 schließen, die »Philharmonie«, Dresdens renommiertes städtisches philharmonisches Orchester, würde ein Ausweichquartier beziehen, ebenso würden die zahlreichen weiteren Veranstaltungen an anderen Orten stattfinden. 70 Millionen Euro sollte der Spaß kosten. Nun stellt sich heraus, dass dazu 35 Millionen fehlen, von der EU sind Fördergelder in dieser Höhe nicht (mehr) zu erwarten. Und am 31.07.2012 läuft die Betriebsgenehmigung für die Kulturstätte aus, bis dahin müssten alle Brandschutzmängel behoben sein. Wie es weiter geht? Keiner weiß es. Gestern (06.02.12) besuchte Wolfgang Hänsch, der ursprüngliche Architekt, sein Werk, sein Einspruch gegen einen Umbau, den er mit der Verfälschung seiner originären künstlerischen Leistung begründet, ist noch lange nicht entschieden. Und die Intendanz der Staatsoperette hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet: wenn trotz der fehlenden Gelder der Kulturpalast umgebaut wird, bleibt nichts für den Umbau der Kraftwerks Mitte zum Kulturkraftwerk und damit zum Umzug der Staatsoperette in die Innenstadt. Also wie gehabt: fangen wir von vorne an! P.S.: Haben wir das richtig verstanden? Dass die 35 Millionen u. a. deshalb fehlen, weil der Antrag nie offiziell bei der EU eingereicht wurde? Und, dass die Stadt bereits ca. 6 Mio. Euro für das Projekt ausgegeben hat, das nun nicht durchführbar ist (ein Artikel der DNN vom 04./05. Februar 2012 berichtet über die Finanzierungsprobleme)? Sagt jemand »Schilda«? Nee, ist für die Vorgänge um die Waldschlösschenbrücke reserviert.
(Dietrich Höllhuber, 07.02.2012)
Atari Teenage Riot in der Scheune Gegen Ende der Achtziger fand die boomende Acid-Welle auch ihren Weg nach West-Berlin. Alec Empire, damals Mitglied der Berliner Punk-Band »Die Kinder«, bewegte sich fast ausschließlich in Punkkreisen, beobachtete aber, dass diese Szene immer unpolitischer wurde. 1988 kam er das erste Mal mit Acid House in Kontakt und war sofort von dessen Unkonventionalität begeistert. Empire begann als DJ aufzulegen und veröffentlichte bis 1991 zwanzig Eps und zwei Alben. mehr ...
1945 komplett zerstört, erstrahlt die Barockstadt Dresden heute wieder in altem Glanz. Bedeutendstes Symbol des Wiederaufbaus ist die Frauenkirche, die 2005 in einer feierlichen Zeremonie geweiht wurde. Seither bestimmt ihre berühmte Kuppel, die »steinerne Glocke«, wieder die Silhouette der Stadt. Nur einen Katzensprung entfernt liegen die anderen berühmten Sights der Stadt: Residenzschloss mit Grünem Gewölbe, Zwinger, Semperoper, Albertinum oder Hofkirche, um nur einige zu nennen. Wer sich trotz aller Hochkaräter nicht auf Dresden beschränken möchte, unternimmt Ausflüge in die Sächsische Schweiz oder macht einen Tagestrip in die nahe gelegene Porzellanstadt Meißen und zum eindrucksvollen Renaissanceschloss Moritzburg.
Dietrich Höllhuber: Jahrgang 1943, geboren in Posen, aufgewachsen in Österreich, studierte in Wien Geographie und Geschichte – wie es sich für einen angehenden Reiseautor gehört. Einjähriger Aufenthalt in England, Uni-Assistent in Wien, Bristol, Karlsruhe und Erlangen. 1982 wechselte Höllhuber die Karriere und arbeitete nun als – weltweit tätiger – Studienreiseleiter und zunehmend Sachbuch- und Reiseautor, er wohnt seit einigen Jahren in Dresden. Inzwischen hat der erfahrene Globetrotter etwa 150 große Reisen in alle Erdteile unternommen und 30 Bücher vom »Wanderführer für Biertrinker – Fränkische Schweiz« zu Reiseführern über einige Mittelmeerländer (samt Libanon, Marokko, Zypern, Spanischem Jakobsweg, Oberitalien und Kroatien) sowie eine ganze Reihe Wanderführer geschrieben. Dem Michael Müller Verlag beschert unser neuer Hausautor die Reiseführer Südtirol, Dolomiten, Dresden MM-City und Neuseeland sowie die Wanderführer Mallorca und Rund um Meran.