Elevador do Lavra für drei Wochen zu Der Aufzug Ascensor do Lavra ist aufgrund von Bauarbeiten während ca. drei Wochen geschlossen.
(Johannes Beck, 31.01.2012)
Drastische Kürzungen beim ÖPNV Lissabons weitgehend vom Tisch Die angekündigte Kürzungswelle beim ÖPNV in Lissabon wird vermutlich größtenteils ausbleiben, meldet die Tageszeitung Público.
Die beiden von der Schließung betroffenen Transtejo-Fährlinien nach Seixal und Trafaria werden vermutlich beibehalten, auch werden deutlich weniger Buslinien eingestellt als befürchtet. Statt 23 Linien der Carris, sollen nun nur noch sechs Linien komplett verschwinden: 10, 777, 790, 797, 203 und 205. Damit bleibt wahrscheinlich auch ein Großteil des Nachtbusnetzes Rede da Madrugada erhalten, das im Rahmen der durch die Finanzkrise ausgelösten Spaßmaßnahmen komplett eingestellt werden sollte. Auch über einen frühen Betriebsschluss der Metro war diskutiert worden.
Sogar die schon mehrfach tot gesagte Tram 18 wird es weiter geben, wenn der Público recht behält. Die Linie soll dann aber nur noch zwischen dem Largo do Calvário in Alcântara und Ajuda verkehren. Derzeit startet sie bereits in der Baixa. Damit verschwindet der Teil der Linie, der parallel zu Tram 15 verläuft.
(Johannes Beck, 21.01.2012)
Metro zum Flughafen Lissabon ab November 2012 Mit der Metro zum Flughafen, das soll ab November 2012 möglich sein, kündigte die Baufirma an. Bis dann soll die Verlängerung der roten Linie vom Hauptbahnhof Oriente über Moscavide bis zum Terminal 1 des Flughafens fertig sein. Derzeit kann der Flughafen nur per Bus, Auto oder Taxi erreicht werden. Dann wird es möglich sein, innerhalb von etwa 15 Minuten ins Stadtzentrum zu gelangen. Auch alle anderen Metrolinien sind mit einmal Umsteigen in Alameda (grüne Linie), Saldanha (gelbe Linie) oder São Sebastião (blaue Linie) zu erreichen. Linienplan unter: URL
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Man könnte meinen, Lissabon habe seine besten Zeiten bereits hinter sich: Die Entdeckungsfahrt von Vasco da Gama zum indischen Subkontinent liegt bereits über 500 Jahre zurück, die Monarchie hat schon sehr lange abgedankt, sämtliche Königsschlösser sind verwaist und auch die Trophäen im Vitrinenschrank des einst ruhmreichen Fußballclubs Benfica verstauben mit der ruhmreichen Vergangenheit des Vereins. Und doch: Stöbert man in Johannes Becks Reisehandbuch, wird schnell deutlich, dass »Europas Hauptstadt am Atlantik« weit davon entfernt ist, ein Fall für die europäische Mottenkiste zu werden. Schon ein Blick vom Aussichtspunkt Miradouro Santa Luzia über die Dächer des Stadtteils Alfama und die Tejobucht genügt, um sich von der »ville blanche«, der »weißen Stadt«, in den Bann ziehen zu lassen. Und wer sich etwas mehr Zeit lässt und die Straßen und Gassen der Metropole durchstreift, ihre zahlreichen historischen Bauwerke besichtigt und sich am Rossio, dem Hauptplatz der Stadt, oder am benachbarten Praça da Figueira in eines der klassischen Caféhäuser setzt, wird seinen ersten Eindruck nur bestätigt finden. Lissabon bietet heute eine exklusive Mischung aus nostalgischem Flair und modernem Großstadtdesign. Und wem das bunte Treiben in der Stadt zu viel wird, der nimmt man einfach den Zug, den Bus oder das eigene Auto und fährt zum Baden an die paradiesischen Strände in der Umgebung oder erfreut sich der unverfälschten Ehrlichkeit unzähliger Fischerdörfer. Das Reisebuch ist der ideale Begleiter für den Urlaubsmix aus Großstadterlebnis und beschaulichen Tagen am Meer. Es wurde von der Stadt und dem Fremdenverkehrsverein Lissabon mit dem Lisboa Best Travel Guide Award als bester Reiseführer zu Lissabon ausgezeichnet und liegt bereits in der fünften, vollständig überarbeiteten Auflage vor.
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Johannes Beck: Jahrgang 1972, geboren in Meersburg und aufgewachsen in Illmensee unweit des Bodensees. Zwischen 1991 und 1993 Zivildienst in Lissabon. Danach Studium der Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität Köln. Von 1995 bis 1996 Auslandsstudium der Volkswirtschaftslehre am Instituto Superior de Economia e Gestão (ISEG) in Lissabon. 1998 Auslandsstudium in São Paulo, Brasilien. Seit 1999 als Redakteur bei der Deutschen Welle, seit 2006 leitet er die Portugiesische Hörfunk-Redaktion des deutschen Auslandssenders. Nebenbei ist er als freier Journalist in Köln tätig.