»Schmids Reiseführer gehört unbestritten zum Besten, was man über St. Petersburg im Handel erhält. Handlich für unterwegs sowie kompetent und übersichtlich in seinen Informationen. Schmid bringt das Allgemeine, das man über die Stadt wissen sollte, bleibt nicht an der Oberfläche hängen, sondern brilliert mit Detailreichtum und präzisen Angaben zu möglichen und empfehlenswerten Zielen. Umfangreich illustriert, mit einem herausnehmbaren Stadtplan versehen und durch 15 Einzelkarten im Textteil ergänzt, lässt der Reiseführer kaum eine Frage offen. Besonders hervorzuheben die 20 thematischen Kästen, die sich von den Ikonen über Wodka bis hin zum Bernsteinzimmer vielen Themen mit besonderer Sachkenntnis widmen.« (Freie Presse)
Visapflicht oder Visafreiheit Unklarheit herrscht derzeit über die eingeführte Regelung, dass Besucher, die einem Kreuzfahrtschiff oder einer Fähre nach St. Petersburg reisen, kein Visum brauchen, sofern sie die Stadt innerhalb von 72 Stunden wieder verlassen. Zumindest für Fähren scheint die Regelung nicht zu gelten. Am besten sich also vorab beim Anbieter erkundigen!!!
Guide to St.Petersburg Die Website über die zweitgrößte Stadt der ehemaligen UdSSR ist in Englisch. Dafür findet man wirklich alles, was für Urlauber von Interesse ist: Von Hotels zum Veranstaltungskalender, zu Restaurantadressen, Karten und und und.
Ein »Tor zum Westen« wollte Zar Peter der Große öffnen. Zu diesem Zweck ließ er ab 1703 innerhalb kürzester Zeit an der Newa-Mündung die neue Hauptstadt des Russischen Reichs aus dem schlammigen Boden stampfen. Gut 200 Jahre später schrieben die Bolschewiki die Geschichte neu und benannten die Stadt in »Leningrad« um. In postsowjetischen Zeiten wieder zu »St. Petersburg« mutiert, erfährt die 5-Millionen-Metropole heute eine rasante städtebauliche Entwicklung und hat es gleichzeitig geschafft, ihr 300-jähriges Erbe zu bewahren. Fast verzaubert wirkt St. Petersburg in der Zeit der »Weißen Nächte« im Juni, wenn es nur für eine knappe Stunde dämmert, der Wodka ausgiebiger fließt als üblich und die Stadt bis in den Morgen feiert ...
Marcus X. Schmid: Jahrgang 1950, geboren und aufgewachsen in der Schweiz, im etwas öden Mittelland zwischen Zürich und Bern. Der fehlende Blick aufs Matterhorn oder in die Sonnenstube Tessin hat seine spätere Reisetätigkeit erheblich begünstigt. Studium in Basel, in Erlangen und im damaligen Westberlin, dortselbst die akademischen Weihen in Germanistik, Komparatistik und Politologie empfangen. Lebt und arbeitet freiberuflich als Autor und Übersetzer in der französischsprachigen Schweiz.