»[D]er Autor scheint das Land zwischen den Pyrenäen im Norden und dem Delta de l’Ebre im Süden gut zu kennen. Seine Hinweise sind vielfältig und überzeugend. An alle hat er gedacht. An die Automobilisten, die Motorradfahrer und die Alleinreisenden, die meist mit der Bahn oder dem Flugzeug ankommen und mit Bussen durchs Land reisen. Wer mit seiner Hilfe unterwegs ist, dürfte keine Probleme bekommen. Auch nicht mit der Sprache. Ein Minimal-Wortschatz am Schluss des Buches hilft ihm dazu. Auch dann, wenn er sich zum Essen hinsetzt.« (Neue Zürcher Zeitung)
Katalonien führt Touristensteuer ein Katalonien führt ab 2012 eine auf zehn Aufenthaltstage befristete Touristensteuer (tasa turística) ein, die pro Nacht bei fünf Hotelsternen und auf Kreuzfahrtschiffen drei Euro, bei vier Hotelsternen zwei Euro und bei den übrigen Quartieren (inklusive Campingplätzen) einen Euro betragen wird. Eingetrieben werden soll sie voraussichtlich von den Hoteliers. Die Einnahmen von geschätzten 100 Millionen Euro pro Jahr sollen zumindest teilweise wieder in den Tourismus investiert werden.
(Thomas Schröder, 22.12.2011)
Spanien senkt Tempolimit Weil durch die Ereignisse in Libyen die Spritpreise stark gestiegen sind (so zumindest die Argumentation), senkt die spanische Regierung zum 7. März das Tempolimit auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen von 120 auf 110 km/h. Die Maßnahme soll zeitlich befristet sein, weshalb die Verkehrsschilder nur überklebt und nicht ausgetauscht werden.
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Katalonien, wo liegt das eigentlich? Noch vor einigen Jahren hätten wohl nur wenige diese Frage beantworten können. Erst mit der Wahl der Hauptstadt Barcelona zum Austragungsort der Olympischen Sommerspiele von 1992 rückte die Region ins Rampenlicht. Doch Katalonien besteht nicht nur aus der schillernden Hauptstadt, die ein Spannungsfeld zwischen traditionellem Alltagsleben und unwiderstehlichem Nightlife bildet. Auch die weniger bekannten Attraktionen abseits der Küsten sind längst für eine Neuentdeckung reif geworden: der Wasser sprudelnde Nationalpark Aigüestortes, die ausgedehnten Reisfelder im Ebro-Delta oder die Altstadt von Girona, um nur einige Beispiele auszuwählen. Dabei sollte jeder Reisende wissen, dass sich die Katalanen als eigenständige Nation innerhalb Spaniens verstehen, die nicht mit »Restspanien« in einen Topf geworfen werden wollen. Dieser Führer will mit unzähligen reisepraktischen Tipps, die Thomas Schröder vor Ort gesammelt hat, jedem Urlauber helfen, Spanien kennen zu lernen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß – Bones vacances en Catalunya!
Thomas Schröder: Jahrgang 1960, geboren in Nürnberg. Studierte Touristik in München und war schon seit frühester Jugend von Fernweh geplagt. Als ausgedehnte Interrailtouren und selbst eine halbjährige Weltreise keine dauerhafte Abhilfe schaffen konnten, entschloss er sich, die Passion zum Beruf zu machen. Sein erstes Buch (Sizilien) erschien 1991, und seitdem hat er kräftig nachgelegt. Wer ihn erreichen will, sollte es nicht in seinem Wohnort München versuchen, sondern in einer seiner bevorzugten Reiseregionen – zum Beispiel in Spanien.