»Ein Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps – diese Eigenbeschreibung ist eine Untertreibung. Denn dieses Buch ist bis zum Rand vollgepackt mit nützlichen Hinweisen aller Art [...] Selbstverständlich haben die Sehenswürdigkeiten ihren Platz, seinen Wert bekommt der Reiseführer aber durch die Fülle zusätzlichen Informationen [...] wer eine individuelle Urlaubsgestaltung plant, findet hier alles, was nötig ist.« (Westfälische Nachrichten)
Centro Niemeyer in Avilés muss schließen Nur neun Monate nach seiner Eröffnung muss das vom brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer (Brasilia!) entworfene Kulturzentrum im nordspanischen Avilés schließen. Zwischen der Stiftung, die das Werk des 104 Jahre alten Architekten betreibt, und der asturischen Regierung gab es einen Kompetenzstreit, der schließlich zur Kündigung des Mietvertrages führte. Während die konservative Regionalregierung der Stiftung finanzielle Unregelmäßigkeiten unterstellt, will die Stiftung die Gängelung durch die Regierung nicht hinnehmen. Kann dies das Ende dieses indrucksvollen Kulturprojekts sein? Die Website der Stiftung ist bereits lahmgelegt ... (URL).
(Dietrich Höllhuber, 15.01.2012)
Codex Calixtinus aus Kathedrale von Santiago geraubt Wohl am 7. Juli wurde der größte Schatz der Kathedrale von Santiago de Compostela aus dem Tresor entwendet – wie das möglich war ist ein Rätsel. Die unschätzbar wertvolle – und deshalb nicht versicherte ... – Handschrift befand sich hinter verschlossenen Türen im ebenfalls verschlossenen Tresor, zu dem nur drei Personen, alle hohe Würdenträger der Kirche, unkontrollierten Zutritt hatten. Auch sie wurden selbstverständlich durch Kameras überwacht. Der jetzt schon als »größter Kriminalfall der spanischen Geschichte« vermarktete Raub ist ein großer Schlag nicht nur für die Kathedrale und Santiago: die Handschrift aus dem 12. Jahrhundert ist eines der großen Kulturgüter des frühen Mittelalters.
(Dietrich Höllhuber, 13.07.2011)
Balenciaga-Museum in Getaria eröffnet Lang hat es gedauert bis die baskische Stadt Getaria für den bereits 1972 verstobenen Modeschöpfer Christobál Balenciaga ein Museum eröffnete. Der Sohn der Stadt schuf in den Fünfziger und Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts bewunderte Kostüme für Stars und Royalty wie Marlene Dietrich, Audrey Hepburn, Greta Garbo oder Königin Fabiola von Belgien (an deren Elternhaus, den Palacio de Aldemar der Marqueses de Casa Torres das Museum teilweise angebaut wurde). Das »Museo Balenciaga« kann seit Mitte Juni 2011 besucht werden. URL Öffnungszeiten: Okt.-Mai Di u. Do 10-17 Uhr., Fr-So, Fei 10-19 Uhr, Juni-Sept. Di-So 10-20 Uhr. Ticket 8 EUR.
Der Jakobsweg Im Laufe der Zeit haben sich viele Legenden um den heiligen Jakob und seinen Weg herausgebildet. Diese Website fällt aber nicht durch neue Geschichten, sondern durch 1-A-Infos zur Streckenbegehung auf. Darüber hinaus finden Sie Hinweise zur benötigten Ausrüstung und eine Liste der Herbergen, die am Weg liegen!
Von den sanften Buchten des Baskenlandes bis zu den tiefen Rías Galiciens – das »grüne Spanien« ist anders, als Sie sich die Region vorstellen! Hier wird ein landschaftlich wie auch kulturell ausgesprochen vielschichtiges Gebiet, in dem noch heute drei verschiedene Sprachen gesprochen werden, vorgestellt. Dabei sind sowohl der berühmte, durchs Landesinnere führende Jakobsweg als auch die landschaftlich reizvolle Küstenroute von höchstem Interesse. In Thomas Schröders Buch, das Spanien zwischen Navarra und Galicien beschreibt, gibt es Entdeckungstipps für jeden Geschmack: elegante Seebäder an der Küste, Naturparks im Hochgebirge, uralte Kirchlein am Jakobsweg, steinzeitliche Zeichnungen in Tropfsteinhöhlen. Und natürlich sämtliche reisepraktischen Informationen: Übernachten im familiären Hostal und im Burgparador, Reisen mit Auto, Mietwagen, Bus und der längsten Schmalspurbahn Europas, Apfelweinbars in Asturien und Austernstrände in Vigo, das Nachtleben der Großstädte, Fiestas und Ferias und und und...
Thomas Schröder: Jahrgang 1960, geboren in Nürnberg. Studierte Touristik in München und war schon seit frühester Jugend von Fernweh geplagt. Als ausgedehnte Interrailtouren und selbst eine halbjährige Weltreise keine dauerhafte Abhilfe schaffen konnten, entschloss er sich, die Passion zum Beruf zu machen. Sein erstes Buch (Sizilien) erschien 1991, und seitdem hat er kräftig nachgelegt. Wer ihn erreichen will, sollte es nicht in seinem Wohnort München versuchen, sondern in einer seiner bevorzugten Reiseregionen – zum Beispiel in Spanien.