»In ihrem Reiseführer stellen die beiden Autoren Bussmann und Tröger überaus gelungen und sehr ausführlich die Gegensätze der Großstadt Istanbul dar. Es ist eine sehr gute Gliederung über die einzelnen Stadtteile vorhanden mit entsprechenden nützlichen Informationen unter den Rubriken Spaziergang, Sehenswertes und praktischen Infos. Hier erfahren Sie einfach alles über die Geschichte der Stadt, in der Sie als Tourist nicht nur den Topkapi-Palast und die Moscheen im Stadtteil Sultanahmet gesehen haben müssen. Auch die vielfältigen Hintergrundinformationen zu Land, Leuten und zum Islam lässt der Reiseführer nicht aus. Sie bekommen des Weiteren eine Fülle an hilfreichen Informationen über Essen und Trinken, Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten bis hin zu Gottesdiensten in deutscher Sprache. Abgerundet wird das Ganze durch viele Bilder und Stadtpläne der einzelnen Viertel. Alles in allem: ein empfehlenswerter praktischer Reiseführer von A-Z.« (Aktuelle Türkei Rundschau)
Zugverkehr von und nach Istanbul Ab sofort wird es für ca. zwei Jahre keine Fernzüge von Istanbuls asiatischer Seite mehr geben. Die Züge Richtung Anatolien wurden aufgrund von Arbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Istanbul-Ankara eingestellt. Wer also mit dem Zug durch Anatolien reisen will, muss zunächst mit Bussen bis Eskisehir oder teilweise bis Ankara, um dann auf Züge umsteigen zu können. Auch nach der Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke wird der schöne, direkt am Bosporus gelegene Bahnhof Haydarpasa voraussichtlich nicht mehr für den Fernzugverkehr genutzt werden. Stattdessen soll im nahe gelegenen Stadtteil Kadiköy/Sögütlücesme ein neues Zugterminal gebaut. Weitere Infos auf URL
(Michael Bussmann, 03.02.2012)
Türkisch-holländische Beziehungen Das Istanbuler Pera-Museum gedenkt derzeit den jahrhundertelangen kulturellen, diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei bzw. dem Osmanischen Reich und den Niederlanden. Die Exposition, die noch bis 1. April zu sehen ist, entstand in Zusammenarbeit mit den bedeutendsten holländischen Museen und nennt sich »Sultane, Händler, Künstler: Die frühen Jahre der türkisch-holländischen Beziehungen«. Im Mittelpunkt stehen Ölgemälde, Gravuren und Bücher. Weitere Informationen auf URL
(Michael Bussmann, 03.02.2012)
Internationales Istanbuler Musikfestival Vom 31. Mai bis 29. Juni läuft das diesjährige internationale Istanbuler Musikfestival. Auf dem Programm stehen 23 klassische Konzerte. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten der Stadt statt, unter anderem in der atmosphärischen Hagia-Eirene-Kirche und im Archäologischen Museum. Über das Programm informiert die Seite URL
Istanbul – Hotels, Fotos, Informationen Die Seite enthält über 900 Fotos von Istanbul sortiert nach Orten bzw. Sehenswürdigkeiten, sowie die Internetadressen und Adressen von über 200 Hotels. Eine schön gemachte Foto-Tour zeigt die sehenswertesten, aber auch versteckten Ecken und Winkel der türkischen Metropole. Die Präsentation der Unterkünfte ist als offenes Forum gedacht, in das jeder seine Top-Adressen eingeben kann.
Zahllose bauliche Sehenswürdigkeiten dokumentieren die einzigartige Geschichte Istanbuls (Konstantinopels) am weltpolitischen Schnittpunkt zwischen christlicher und islamischer Kultur. Allen voran die berühmte Hagia Sophia, einst christliche Basilika, dann Moschee und seit 1932 eindrucksvolles Museum. Und gleich gegenüber die Blaue Moschee, eines der bedeutendsten Bauwerke islamischer Architektur. Heute ist die 11-Millionen-Stadt das wirtschaftliche und kulturelle Herz des Landes, in dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Man taucht ein in farbenprächtige Märkte und Basare, wo die Zeit stehen geblieben scheint, und findet sich abends unversehens in trendigen Szeneclubs und eleganten Restaurants wieder, die denen westlicher Metropolen wie Berlin und London in nichts nachstehen. In 12 Spaziergängen, flankiert von zahllosen reisepraktischen Hinweisen, präsentieren die Autoren die lohnens- und liebenswertesten Winkel der Metropole am Bosporus.
Michael Bussmann: Jahrgang 1967, geboren in Esslingen. Germanistik-, Journalistik- und Politologiestudium in Bamberg, nebenher Dokumentarfilmarbeiten. Seit 1998 recherchiert und schreibt er überwiegend für den Michael Müller Verlag, ehemals von der goldenen Stadt Prag aus, heute von Deutschlands einziger Metropole: Berlin.
Gabriele Tröger: Jahrgang 1972. Studium der Germanistik und Turkologie in Bamberg, dazwischen längere Aufenthalte in der Türkei. Als freie Journalistin pendelte sie zehn Jahre zwischen dem hektischen Istanbul, dem altehrwürdigen Prag und dem erholsamen Fichtelgebirge hin und her. Heute lebt sie in Berlin.