»Reiter und Wistuba hatten ganz offensichtlich eine schöne Zeit in der ungarischen Metropole und es ist ihnen gelungen, ihre Begeisterung zu Papier zu bringen. Was aber viel wichtiger ist – und das sollte auch ein Kriterium für einen guten Reiseführer sein: Beim Lesen dieses Büchleins bekommt jemand, der selbst viele Jahre in der Stadt gelebt hat, schon nach wenigen Seiten so etwas wie Heimweh, und bei dem berühmten Déjà-vu nimmt man sich vor, doch endlich mal wieder hinzufahren. So soll es sein!« (Balaton Zeitung – Ungarns deutschsprachige Monatszeitung)
Imre Makóvecz, Ungarns berühmter Architekt, ist tot Im Alter von 76 Jahren starb letzte Woche Ungarns wohl bekanntester Architekt, Imre Makóvecz. Seine postmodernen, organischen Bauten in denen er folkloristische Elemente integrierte, findet man im ganzen Land, meist sind es Kirchen und Kulturhäuser. Seine besten Werke sind die tier- oder vogelförmig anmutenden Kirchen in Paks und Siófok und die Universität in Pilicsaba. mehr ...
(Barbara Reiter, 04.10.2011)
Budapester Museum der Schönen Künste zeigt »Mumien hautnah« (bis 22.10.2011) Das Szépmûvészeti Múzeum am Heldenplatz beauftragte Anfang 2011 ein Expertenteam aus Ägyptologen, Anthropologen und Ärzten mit der wissenschaftlichen Untersuchung von vier Mumien aus seiner Ägyptischen Sammlung. Todesursachen, Alter und Herkunft sollten festgestellt und die Gesichter so weit als möglich rekonstruiert werden. Das Ergebnis ist nun in der Ausstellung »Múmiák testközelben« zu sehen. mehr ...
(Barbara Reiter, 29.07.2011)
26 Plätze in Budapest mit neuen Namen Kommunistischen Straßen- und Platznamen geht es in Budapest, wo nun mit István Tarlós ein nationalkonservativer Fidesz-Mann als Oberbürgermeister im Amt ist, an den Kragen. Bekanntester Betroffener ist der Moszkva tér, der größte Platz von Buda und wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Er wurde zurückbenannt in Széll Kálmán tér, so wie er bereits 1929-51 geheißen hatte. Kálmán Széll war ein ungarischer Ministerpräsident zur Zeit der Jahrhundertwende. Ebenfalls betroffen mehr ...
Online Hotels Budapest Unter dieser Adresse finden Sie eine Suchformular, mit dessen Hilfe Sie bequem ein bestimmtes Hotel in Budapest ordern können. Eine Liste der angeführten Hotels (mit Online-Präsentierung) sowie eine Suchfunktion auf der Karte erleichtern darüber hinaus das Angebot. Komplett in deutscher Sprache!
Die Stadt an der Donau ist ein Geschwisterpaar voller Gegensätze: hier das hügelige Buda mit dem mittelalterlichen Burgviertel, der Fischerbastei und den atemberaubenden Aussichtspunkten, dort das großstädtische Pest mit seinen Boulevards, dem kuppelbekrönten Parlament, den Jugendstilbauten und den edlen Shoppingmeilen. Allerorten zeigt sich deutlich, dass nach der politischen Wende mächtig rangeklotzt wurde: Viele Prachtbauten aus der Zeit der Donaumonarchie erstrahlen mittlerweile in neuem Glanz, Restaurants und Cafés sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, und mit dem Palast der Künste hat Budapest seinen »kulturellen Marktwert« noch einmal deutlich steigern können.
Barbara Reiter: Jahrgang 1971, geboren in Niederösterreich, studierte Rechts- und Handelswissenschaften in Wien. Nach einem längeren Aufenthalt in der Schweiz, wo das Reisehandbuch »Genferseeregion« entstand, lebt und arbeitet sie als Reisebuchautorin in Wien und in Braunschweig. Von hier aus recherchiert sie sozusagen vor ihrer Haustüre, in den schönsten Ecken Österreichs, Ungarns und Norddeutschlands.
Michael Wistuba: Jahrgang 1971, geboren in Niederösterreich. Der promovierte Bauingenieur ist in der Wissenschaft tätig. Nach einem längeren Aufenthalt in der Schweiz, wo er gemeinsam mit Barbara Reiter (s. o.) das Reisehandbuch »Genferseeregion« schrieb, lebt und arbeitet er in Wien und in Braunschweig.