»Um Klischees eines Landes zu bestätigen, würde es [...] ausreichen, die Diashow eines Busgruppen-Touristen anzuschauen. Wer anders verreist, will sowieso lieber eigene Bilder mitbringen. Und genau dabei hilft dieser Ungarn-Führer.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
»Westwind« bringt den Balaton ins Kino Robert Thalheims neuer Film »Westwind«, der seit 25.8.2011 in den deutschen Kinos zu sehen ist, erzählt die wahre Geschichte einer ost-westdeutschen Liebe, die ein Jahr vor dem Mauerfall am Plattensee ihren Anfang nahm. Gedreht wurde das Liebesmelodram im vergangenen Jahr in der Balatonregion – groß im Bild sind mehr ...
(Barbara Reiter, 12.09.2011)
Budapester Museum der Schönen Künste zeigt »Mumien hautnah« (bis 22.10.2011) Das Szépmûvészeti Múzeum am Heldenplatz beauftragte Anfang 2011 ein Expertenteam aus Ägyptologen, Anthropologen und Ärzten mit der wissenschaftlichen Untersuchung von vier Mumien aus seiner Ägyptischen Sammlung. Todesursachen, Alter und Herkunft sollten festgestellt und die Gesichter so weit als möglich rekonstruiert werden. Das Ergebnis ist nun in der Ausstellung »Múmiák testközelben« zu sehen. mehr ...
(Barbara Reiter, 29.07.2011)
26 Plätze in Budapest mit neuen Namen Kommunistischen Straßen- und Platznamen geht es in Budapest, wo nun mit István Tarlós ein nationalkonservativer Fidesz-Mann als Oberbürgermeister im Amt ist, an den Kragen. Bekanntester Betroffener ist der Moszkva tér, der größte Platz von Buda und wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Er wurde zurückbenannt in Széll Kálmán tér, so wie er bereits 1929-51 geheißen hatte. Kálmán Széll war ein ungarischer Ministerpräsident zur Zeit der Jahrhundertwende. Ebenfalls betroffen mehr ...
Ungarn-Treff.de Das Ungarn mehr als Budapest, Balaton und Gulasch ist, beweist diese Website von Doreen und Ralf Brueggemann. Die Betreiber der gerne frequentierten Netzwerke in-greece.de und in-italy.de bieten auch für Ungarn Informationen zu Regionen, Orten und Sehenswürdigkeiten, allgemeine Reisetipps und natürlich Rezepte der typisch ungarischen Küche. Empfehlenswert!
Vor rund dreißig Jahren begann in Ungarn eine stürmische Entwicklung des Fremdenverkehrs, der Ende der achtziger Jahre mit über 15 Millionen ausländischen Besuchern seinen ersten Höhepunkt erlebte. Vor allem Deutsche und Österreicher wussten seit jeher den Reiz des traditionsreichen, preisgünstigen Donaustaates zu schätzen. Seit dem Ende des Sozialismus hat sich vieles rasant verändert – Gesellschaft und Wirtschaft befinden sich in einer Phase des Umbruchs und der Neuorientierung. Der Fremdenverkehr ist jedoch nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes, der die Besucher mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis lockt. Neben Budapest ist der Plattensee Hauptanziehungspunkt für Urlauber. So enthält Heiko Zeutschners Buch folgerichtig auf 100 Seiten alles Wissenswerte zur Donaumetropole – ein komplettes Buch im Buch. Dass es darüber hinaus noch vieles zu entdecken gibt, beweist dieser Titel eindrucksvoll. Ob Entdeckungstouren durch die grünen Hügellandschaften Nordungarns, eine Weinprobe in Tokaj oder ein Bummel durch das historische Städtchen Pécs – es blieb nahezu nichts unentdeckt!
Heiko Zeutschner: Jahrgang 1963. Der Theaterwissenschaftler war neben seiner Tätigkeit als Autor maßgeblich am Aufbau der Vertriebs- und Pressearbeit des Verlags beteiligt. Heute ist er gemeinsam mit seinem Bruder Michael Inhaber von Deutschlands erstem Internet-Kaufhaus (netzmarkt.de).
Reiseführer Ungarn, Michael Müller Verlag, Zeutschner, Heiko, 584 Seiten, 6. Auflage 2004, s/w mit Farbtafeln, ISBN 3-89953-168-X, 20,90 EUR,35,90 sFR, Titel nicht mehr im Programm! Aktuelle Ungarn-Titel: Budapest MM-City, Westungarn (Budapest, Pécs, Plattensee).