Reiseführer Friaul-Julisch Venetien

Eberhard Fohrer

Unterwegs mit Eberhard Fohrer

Portrait Eberhard FohrerNur we­ni­ge St­un­den sind es aus Bay­ern in den Nord­os­ten Ita­li­ens. Wie oft bin ich diese Stre­cke ge­fah­ren – über den Bren­ner und durch Süd­ti­rol, nach Ve­ro­na, Vi­cen­za und Padua, nach Ve­ne­dig und zur Adria. Diese Re­gi­on hat mich schon immer ge­reizt, denn der Über­gang aus Tirol in den üp­pi­gen me­di­ter­ra­nen Raum ist und bleibt fas­zi­nie­rend.
Als ich schließ­lich einen Füh­rer zu Ve­ne­ti­en ver­fass­te und das be­nach­bar­te Fri­aul-Ju­lisch Ve­ne­ti­en darin ein­bin­den woll­te, wurde mir schnell be­wusst, dass ich damit der im­men­sen Viel­falt in der nord­öst­lichs­ten Ecke Ita­li­ens in kei­ner Weise ge­recht wer­den konn­te. Die land­schaft­li­che wie kul­tu­rel­le Spann­brei­te die­ser zen­tral­eu­ro­päi­schen Re­gi­on an der Gren­ze zwi­schen West- und Ost­eu­ro­pa ist schließ­lich so mar­kant, dass sie mit Leich­tig­keit einen ei­ge­nen Füh­rer fül­len kann.
Ge­dacht, getan – das Er­geb­nis liegt hier nun in vier­ter Auf­la­ge vor. Ich hoffe, dass ich damit auch ei­ni­ge Er­st­rei­sen­de ge­win­nen kann, Stamm­gäs­te gibt es ja be­reits viele. Schon die Habs­bur­ger lieb­ten Görz (Go­ri­zia), es war für sie das »Nizza der Adria« – und bis heute schät­zen viele, viele ös­ter­rei­chi­sche Ur­lau­ber die klei­ne Re­gi­on am Nor­den­de der Adria, die sie über die »Alpen-Adria-Au­to­bahn« so rasch er­rei­chen kön­nen. Sie alle wis­sen: Von den wald­rei­chen Al­pen­ge­bie­ten über die son­ni­gen Wein­ber­ge hin­un­ter zu den gro­ßen La­gu­nen und lan­gen Sand­strän­den bis zur eins­ti­gen k.u.k.-Ha­fen­stadt Triest – Fri­aul-Ju­lisch Ve­ne­ti­en ist immer eine Reise wert.
Ver­su­chen Sie es doch auch ein­mal!