Elsass Reisetipps

Die besten Geheimtipps unserer Leser

Essen & Trinken

Emp­feh­lens­wer­te Ferme-Au­ber­ge im El­sass

Auf der Route des Crè­tes in den Vo­ge­sen stie­ßen wir eher zu­fäl­lig auf die Au­ber­ge »La Chau­me de Sch­mar­gult« un­weit von Le Hohneck und Col de la Schlucht. Wir waren be­geis­tert von dem ge­müt­lich ein­ge­rich­te­ten Berg­gast­hof und der Gast­freund­schaft der Wir­tin. Das her­vor­ra­gen­de 4-Gänge-Menü mit haus­ge­mach­tem Munster­kä­se kos­te­te 17 Euro, wobei man die ver­schie­de­nen Gänge auch ein­zeln be­stel­len konn­te. Beim nächs­ten El­sass-Be­such kom­men wir si­cher wie­der hier­her! (I. Grebenstein, August 2011)

 

Shopping

Floh­märk­te im El­sass sind wahre Fund­gru­ben

Bis auf die Win­ter­zeit gibt es jedes Wo­che­nen­de eine Viel­zahl von Floh­märk­ten (mar­ché aux puces, bric-à-brac, vide-gre­ni­er) über das ganze El­sass ver­teilt. Sie zie­hen sich nicht sel­ten durch das ganze Dorf, das in die­ser Zeit dann für den Au­to­ver­kehr ge­sperrt ist.
Aus dem gan­zen El­sass und dem deut­schen Grenz­ge­biet kom­men An­bie­ter zu­sam­men und stel­len ihre Waren aus. Ver­han­deln kön­nen Sie auf fran­zö­sisch oder manch­mal auch auf deutsch. Dank des el­säs­si­schen Dia­lekts.
Die Floh­märk­te sind wahre Fund­gru­ben und ge­nie­ßen Kult­sta­tus. Von A wie An­ti­kes bis Z wie Zy­lin­der ist alles zu haben. Nicht um­sonst nennt der Volks­mund das Er­eig­nis lie­be­voll, wenn auch mit schein­bar recht wenig Re­spekt »Le vide gre­ni­er« = die Dach­bo­den-Lee­rung.
Neh­men sie Zei­tung, Ta­schen oder Beu­tel mit. Schnäpp­chen­jä­ger wer­den auf jeden Fall fün­dig.
Die Stim­mung ist ein­zig­ar­tig.
und….ver­ges­sen sie nicht, an einem der Im­biss­stän­de ein hal­bes fran­zö­si­sches Ba­guette mit Mer­guez-Würst­chen vom Holz­koh­len­grill zu essen.

Alle Floh­markt-Ter­mi­ne kön­nen Sie auf versch. In­ter­net­sei­ten in Er­fah­rung brin­gen. (I. Kopf, Appenweier, August 2016)

Diesen Tipp finden Sie auch im Buch:

 

Übernachten

Ho­stel­le­rie Schwen­di (Ki­ent­zheim)

Spät­abends an einem Mon­tag kamen wir zu zweit mit den Renn­rä­dern nach Ki­ent­zheim – aus­ge­laugt nach über 140 km, und die meis­ten Ho­tels hat­ten Ru­he­tag. Ei­gent­lich auch die Ho­stel­le­rie Schwen­di im Orts­zen­trum. Aber un­se­re ver­zwei­fel­ten Bli­cke fie­len der Che­fin des Ho­tels wohl auf – wir kamen ins Ge­spräch, und sie bat uns, trotz Ru­he­tag ins Haus zu kom­men, ihre Fa­mi­lie fahre sel­ber viel Rad und könne unser Pro­blem gut nach­voll­zie­hen. Die Räder stell­ten wir in einem ab­schließ­ba­ren Anbau des Ho­tels ab, be­ka­men sogar noch eine Klei­nig­keit zu essen – und wären der Dame vor Dank fast um den Hals ge­fal­len. Hin­ter­her stell­ten wir beim Rund­gang durch den Ort fest, dass Ki­ent­zheim ei­gent­lich eine äs­the­ti­sche Perle des El­sass ist – im Schat­ten von Kay­sers­berg, aber deut­lich we­ni­ger Tou­ris­ten­rum­mel, ein schö­nes Orts­bild mit ei­ni­gen Stor­chen­mo­ti­ven an Haus­wän­den und Fens­ter­bän­ken und im Grund ein idea­ler Aus­gangs­punkt für die Er­kun­dung der Re­gi­on. Das Trink­geld, mit dem wir die Zim­mer­rech­nung groß­zü­gig auf­run­de­ten, konn­te nur eine klei­ne Geste un­se­res Dan­kes für den tol­len Ser­vice am of­fi­zi­el­len Ru­he­tag dar­stel­len – ein paar Ster­ne für Aus­stat­tung des Ho­tels und Ser­vice­freund­lich­keit hel­fen viel­leicht mehr… (Reinhard Heinze, Olching, Mai 2017)

Diesen Tipp finden Sie auch im Buch:

 

Ho­tel­tipp in Ri­be­au­vil­le
www.lagrangeducouvent.com

vor einem Jahr in einer Klos­ter­scheu­ne er­öff­net.
5 lie­be­voll ein­ge­rich­te­te Zim­mer, ein wun­der­ba­rer Gar­ten und her­vor­ra­gen­de Be­treu­ung durch die In­ha­ber­fa­mi­lie war­ten auf die Gäste.
Noch ein Ge­heim­tipp:
www.la­gran­ge­du­cou­vent.com

Die Lage ist ruhig und idyl­lisch und doch ganz nah am Zen­trum des Dor­fes. (G. Krämer, Darmstadt, Juli 2016)

Diesen Tipp finden Sie auch im Buch:

 

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