London Reisetipps

Die besten Geheimtipps unserer Leser

Essen & Trinken

Baker Street
www.gbk.co.uk/location/baker-street

Die Ba­ker­street ist nicht nur eine der be­kann­tes­ten Stra­ßen Lon­dons, son­dern auch eine der gour­metreichs­ten. Die Ba­ker­street ist nicht nur in di­rek­ter Nähe des Ma­dame Tous­souds, son­dern auch vol­ler ge­nuss­vol­ler Re­stau­rants. Es gibt nicht nur Fish and Chips, son­dern auch Bur­ger bei GBK oder le­cker Hühn­chen gleich ge­gen­über der GBK. Ein Be­such lohnt sich alle Male! (S. Hartig, Bebra, April 2015)

 

Wa­ga­ma­ma Lon­don Bu­si­ness­vier­tel

Wenn man in Lon­don unter En­glän­dern für wenig Geld große Es­sen­spor­tio­nen haben möch­te, so kann ich das Wa­ga­ma­ma emp­feh­len. Ich war im Lon­do­ner Bu­si­ness­vier­tel. Das Re­stau­rant lag ziem­lich ver­steckt und wurde mir von Ver­käu­fern in einem Sport­ge­schäft emp­foh­len. Keine er­kenn­ba­ren Tou­ris­ten, son­dern die Upper-Class beim Essen von Chi­ckenwings mit Fin­gern oder gro­ßen Por­tio­nen chi­ne­si­scher Ge­rich­te. Es gibt auch Tee mit Milch! Alles in allem ein Ort für Tou­ris­ten, die ein Ge­fühl vom eng­li­schen All­tag be­kom­men möch­ten. Must see! (E. Makelko, Diepholz, Juli 2016)

 

Reiseberichte

Lon­don und Groß­bri­tan­ni­en – ein er­füll­ter Le­benstraum
www.ascothydeparkhotel.co.uk

Seit ich den­ken kann, träu­me ich von Lon­don und Groß­bri­tan­ni­en. Ich muss so sechs oder sie­ben Jahre alt ge­we­sen sein, als das Thema mich erst­mals in­ter­es­sier­te. Jetzt bin ich 38 Jahre alt und letzt­lich hat es ganze 30 Jahre ge­dau­ert, bis ich einen Teil mei­nes Trau­mes er­fül­len konn­te. Im No­vem­ber 2008 hatte ich es dann end­lich ge­schafft …
Es ging mit dem Flie­ger nach He­athrow. Das erste Mal Links­ver­kehr, als ich aus dem Flug­ha­fen kam. Daran muss­te ich mich wirk­lich erst ge­wöh­nen. Na­tür­lich schau­te ich stän­dig in die fal­sche Rich­tung, wenn ich über die Stra­ße woll­te. Aber die Bri­ten haben wohl mit uns »Rechts­fah­rern« ge­rech­net und an jeder Ampel steht auf der Stra­ße, in wel­che Rich­tung man schau­en muss. Mal ganz davon ab­ge­se­hen, kann man jeden Tou­ris­ten ganz leicht er­ken­nen :-) das sind die, die an der roten Ampel ste­hen blei­ben und war­ten, bis es grün wird – »grins« –, kein En­glän­der ach­tet wirk­lich auf die Am­pel­pha­se. Stra­ße frei? OK … ein­fach rüber!!! Um nicht allzu sehr auf­zu­fal­len, habe ich mich re­la­tiv schnell an­ge­passt! Und ich lebe noch!
Bei der Bu­chung habe ich echt Glück ge­habt. Ob­wohl ich mich ja nicht aus­kann­te in Lon­don (ab­ge­se­hen von dem Stadt­plan, der seit min­des­tens 20 Jah­ren, immer wie­der er­neu­ert, an mei­ner Wand hängt), habe ich ein echt net­tes, klei­nes Hotel in der Nähe des Hyde Parks ge­fun­den. Sehr güns­tig und ca. 50 Meter von der Pad­ding­ton Sta­ti­on ent­fernt: also super zen­tral ge­le­gen.
Was mir schnell auf­fiel, war, dass un­heim­lich viele Ge­schäf­te von Su­per­markt­ket­ten zu fin­den waren. Zu­sätz­lich gibt es jede Menge »Tante Emma«-Läden. Von Le­bens­mit­teln über Ge­trän­ke bis zu Zei­tun­gen … alles und an jeder Ecke. Ich hatte 3 Tage um alles, was ich in 30 Jah­ren in mei­ner Fan­ta­sie zu­sam­men­ge­stellt habe, zu be­su­chen. Ei­gent­lich woll­te ich die U-Bahn (Tube) neh­men, um über­all schnel­ler hin­zu­kom­men. Aber letzt­lich ent­schied ich mich in 98 % der Fälle für diese su­per­klas­se Dop­pel­de­cker­bus­se. Von Pad­ding­ton aus war fast alles mit dem Bus er­reich­bar und so konn­te ich viel mehr von Lon­don sehen als mit der Tube. Und es war viel ge­müt­li­cher!
Der Ort, an dem ich fast so oft war wie in mei­nem Hotel, war Pi­ca­dil­ly Cir­cus. Davon hatte ich immer ge­träumt. Und hinzu kam, dass fast alle Busse, die in diese Rich­tung fuh­ren, an die­sem zen­tra­len Platz vor­bei­fuh­ren. Von Pic­ca­dil­ly Cir­cus ist es einen Kat­zen­sprung nach Chi­na­town, zum Leices­ter Squa­re mit sei­nen Thea­tern und Kinos, zum Tra­fal­gar Squa­re und zu den gan­zen be­kann­ten Ein­kaufs­stras­sen wie Ox­ford Street und Re­gent Street. Eine tolle Stim­mung herrscht dort in den Stra­ßen. Na­tür­lich war ich auch am Lon­don Eye, Big Ben, West­mins­ter und St. Paul’s Ca­the­dral. Nur die Royals muss­ten un­be­rück­sich­tigt blei­ben, sonst hätte ich mich vier­tei­len müs­sen! :-)
Ein ganz be­son­de­res Flair gibt es noch auf den vie­len Stra­ßen­märk­ten wie dem Por­to­bel­lo Road Mar­ket oder dem Cam­den Mar­ket. Al­lei­ne für diese Märk­te lohnt sich noch ein­mal ein Be­such, um genug Zeit zu haben, sie in Ruhe ab­zu­lau­fen. Ich ge­ra­te schon wie­der rich­tig ins Schwär­men, wenn ich von mei­nem Auf­ent­halt in Lon­don schrei­be. Und das Herz tut mir weh!! Denn ich muss wie­der dort­hin!!! (Nicht will oder möch­te – muss) Lon­don muss auf jeden Fall noch mal sein.
Aber wovon ich auch träu­me, ist ganz Groß­bri­tan­ni­en mal mit dem Auto ab­zu­fah­ren. Ganz viel Zeit zu haben, zu blei­ben, wo es einem ge­fällt. Ich möch­te un­be­dingt diese gan­zen klei­nen Küs­ten­städt­chen be­su­chen oder die High­lands in Schott­land sehen. Lei­der geht das aus fi­nan­zi­el­len Grün­den nicht. Das reale Leben mit Mann und drei Kin­dern hat nun mal Vor­rang! Aber ich habe es schon ein­mal ge­schafft, mei­nen Traum wahr wer­den zu las­sen. Und wenn ich noch mal zehn oder 20 Jahre brau­che. Die Insel sieht mich wie­der!!!! Und viel­leicht, wenn es sich ir­gend­wie ein­rich­ten lässt und meine Kin­der aus dem Haus sind, möch­te ich auf die Insel zie­hen und dort leben. :-)
Ich kann nur jedem emp­feh­len, das Uni­ted King­dom zu be­su­chen. Und wenn es nur ein Shop­ping-Wo­che­nen­de ist. Es würde mich nicht wun­dern, wenn auch noch an­de­re in die­sen Bann ge­zo­gen wür­den und ge­nau­so schwär­men wie ich :-) (Verena Wünnenberg, Juli 2010)

 

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