Reiseführer
Limousin & Auvergne – Zentralmassiv

Severine Weber, Martin Müller

Reiseführer Limousin & Auvergne – Zentralmassiv
Wer das grüne Herz Frank­reichs und den Kern des Zen­tral­mas­sivs ent­de­cken möch­te, soll­te sein Fahr­zeug in Rich­tung Au­ver­gne und Li­mou­sin steu­ern. Hier gibt es nicht nur er­le­se­ne Kä­se­sor­ten, edles Por­zel­lan, feine Weine und au­then­ti­sche Gra­nit-Häu­schen mit Schie­fer­dä­chern, son­dern die viel­fäl­tigs­ten Land­schaf­ten und un­be­rühr­te Natur: im Li­mou­sin die süd­fran­zö­sisch an­mu­ten­de Li­mou­si­ner Ri­vie­ra um Be­au­lieu-sur-Dordo­gne, den rauen Charme des Hoch­pla­teaus von Mil­le­va­ches oder das ro­man­ti­sche Creu­se-Tal, das schon Künst­ler wie Clau­de Monet in­spi­riert hat.
Die Au­ver­gne bie­tet ein noch gi­gan­ti­sche­res Pan­ora­ma, nicht nur wegen der bes­tens be­kann­ten Vul­kan­ket­te. Wie wei­che Moos­land­schaf­ten, über die man sanft mit der Hand strei­cheln möch­te, wir­ken die saf­tig grü­nen Berge im Can­tal zu­wei­len – und sind doch ein ve­ri­ta­bles Hoch­ge­bir­ge, in dem sich schier un­end­li­che Wan­der­mög­lich­kei­ten auf­tun.

Severine Weber

Portrait Severine WeberJahr­gang 1982, ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen in der Pfalz, ar­bei­tet als Re­dak­teu­rin für das Nürn­ber­ger So­zi­al­ma­ga­zin »Stra­ßen­kreu­zer« und als freie Au­to­rin. Frank­reich ist ihre erste große Liebe, die sie be­reits als Kind in un­mit­tel­ba­rer Grenz­nä­he zum El­sass ken­nen­lern­te. Auch spä­ter kehr­te Weber immer wie­der nach Frank­reich zu­rück: Etwa nach Lille, um dort Li­te­ra­tur- und Kul­tur­wis­sen­schaft zu stu­die­ren. Letzt­lich hat sie sich in Frank­reichs char­man­tes Hin­ter­land – das Li­mou­sin und die Au­ver­gne – ver­guckt. »Li­mou­sin & Au­ver­gne« ist ihr ers­ter Rei­se­füh­rer.

Martin Müller

Portrait Martin MüllerJahr­gang 1981, ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen in Nürn­berg, ist Re­dak­teur bei den Nürn­ber­ger Nach­rich­ten. Schon als Kind ist Mül­ler mit sei­nen El­tern in Nürn­bergs Part­ner­ge­mein­de ge­reist: ins Li­mou­sin. Diese früh an­ge­leg­te Be­zie­hung hat der haupt­be­ruf­li­che Jour­na­list für sei­nen ers­ten Rei­se­füh­rer im Micha­el Mül­ler Ver­lag wie­der auf­le­ben las­sen ‒ und die Re­gi­on neu ent­deckt und lie­ben ge­lernt. Am Zen­tral­mas­siv be­geis­tert ihn, dass man dort in der Ab­ge­schie­den­heit noch ein ur­sprüng­li­ches Frank­reich er­le­ben kann, mit Dörf­chen, deren Häu­ser al­le­samt aus Gra­nitstein ge­mau­ert und mit Schie­fer­zie­geln be­deckt sind, char­man­ten Gast­ge­bern und na­tür­lich Käse in allen Va­ria­tio­nen – am liebs­ten in Form des au­ver­gna­ti­schen Na­tio­nal­ge­richts Truf­fa­de. Für eine Tour durch die fas­zi­nie­ren­den Vul­kan-Land­schaf­ten im Can­tal und im Sancy-Mas­siv würde er die Truf­fa­de aber auch mal ste­hen las­sen.

Pressestimmen

»Etwas ab­seits der tou­ris­ti­schen Rou­ten kann man dort [ge­meint ist das Li­mou­sin & die Au­ver­gne; Anm. d. Red.] noch das ur­sprüng­li­che Frank­reich ent­de­cken. Der neue Füh­rer von Se­ve­ri­ne Weber und Mar­tin Mül­ler hilft dabei und ist – kaum zu glau­ben – in der durch­aus sinn­vol­len Kom­bi­na­ti­on auf Deutsch kon­kur­renz­los. Weil auf den 492 Sei­ten keine Lü­cken blei­ben, ist der Füh­rer nicht nur Frank­reich-Lieb­ha­bern vor­be­halt­los zu emp­feh­len. Nicht zu­letzt wegen der zehn gut be­schrie­be­nen Wan­de­run­gen, unter an­de­rem auf den höchs­ten Berg im In­ne­ren Frank­reich, den 1886 Meter hohen Puy de Sancy, an des­sen Fuß die Dordo­gne ent­springt. Cha­peau!« Ba­di­sche Zei­tung, Rolf Mül­ler
»Der dick­lei­bi­ge Band ist eine echte Pio­nier­leis­tung – mit all­ge­mei­nen In­for­ma­tio­nen zu Land und Leu­ten sowie jeder Menge De­tail­tipps.« DIE ZEIT
»Auf 492 Sei­ten fül­len die bei­den Au­to­ren eine bis­lang be­ste­hen­de Lücke. Denn in die­ser sinn­vol­len Kom­bi­na­ti­on gab es bis­her kei­nen Rei­se­füh­rer, der zwar ab­seits der tou­ris­ti­schen Haupt­rou­ten spielt, aber auch Ein­bli­cke in das ur­sprüng­li­che, das ›echte‹ Frank­reich bie­tet. […] Vi­el­leicht kann man nach der Lek­tü­re den Freun­den in Mou­lins noch Neues über ihre ei­ge­ne Hei­mat er­zäh­len …« Frank­fur­ter Neue Pres­se, Tho­mas Kopp

Unterwegs mit Severine Weber und Martin Müller

Was für eine traum­haf­te Aus­sicht brei­te­te sich da vor uns aus, als wir die Fel­sen ober­halb der Creu­se be­tra­ten und die Rui­nen von Cro­zant auf der ge­gen­über­lie­gen­den Fluss­sei­te er­blick­ten! mehr…

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