Reiseführer Oberbayerische Seen

Thomas Schröder

Unterwegs mit Thomas Schröder

Portrait Thomas SchröderAls »Zua­gro­as­tem« in Mün­chen hat mich (außer na­tür­lich, wenn es ums Ski­fah­ren geht) die Nähe zu den ober­baye­ri­schen Seen ei­gent­lich schon immer mehr in­ter­es­siert als die zu den Ber­gen. Es ist ja auch eine wirk­lich feine Sache, an einem Som­mer­nach­mit­tag mit dem Mo­tor­rad an den wun­der­bar moo­rig-wei­chen Kirch­see zu düsen und an­schlie­ßend im Wirts­gar­ten von Klos­ter Reut­berg zu essen. Um den Staf­fel­see zu wan­dern und als Ab­schluss in See­hau­sen einen Cap­puc­ci­no zu trin­ken. Mit dem Rad mal schnell an den Starn­ber­ger See zu fah­ren und sich ein Schat­ten­plätz­chen im »Pa­ra­dies« zu su­chen. Oder im Win­ter auf dem zu­ge­fro­re­nen Pil­sen­see Schlitt­schuh zu lau­fen …
Den­noch kann­te ich lange Zeit nur eine Hand­voll Lieb­lings­plät­ze, die ich immer wie­der be­such­te. Mit der Ar­beit an die­sem Buch hat sich das gründ­lich ge­än­dert. Mo­na­te­lang durf­te ich mir so­zu­sa­gen ganz »of­fi­zi­ell« See für See vor­neh­men, um nach den bes­ten Ba­de­stel­len, Wirts­häu­sern und Un­ter­künf­ten zu for­schen. Mein Kol­le­ge Chris­ti­an Gehl steu­ert nun schon seit Jah­ren wei­te­re vor­züg­li­che Tipps bei. Dass man auf dem Weg zu einem der vie­len Seen schon bald hin­ter Mün­chen meist ein gran­dio­ses Al­pen­pan­ora­ma ge­nießt, emp­fin­de ich bei der Re­cher­che üb­ri­gens kei­nes­falls als Nach­teil …