Reiseführer Kefalonia & Ithaka

Sabine Becht, Sven Talaron

Unterwegs mit Sabine Becht und Sven Talaron

Portrait Sabine BechtPortrait Sven TalaronWarum, fra­gen wir uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir auf der ehr­wür­dig alten, ge­mäch­lich da­hin­schau­keln­den »Cap­tain Aris­ti­dis« von Lef­kás übers Io­ni­sche Meer gen Süden tu­ckern, kennt ei­gent­lich kein Mensch Ke­fa­lo­niá? Die un­gleich klei­ne­re Nach­bar­in­sel Ítha­ka hat es be­kannt­lich zu Welt­ruhm ge­bracht – dank eines lis­ten­rei­chen Hel­den: Odys­seus.
Tat­säch­lich zieht es nicht we­ni­ge auf die Insel, die mit Homer im Ge­päck den Spu­ren des Viel­ge­reis­ten nach­spü­ren. Ke­fa­lo­niá da­ge­gen – hier­zu­lan­de ge­ra­de­zu Terra in­co­gni­ta, der viel­fäl­ti­gen Schön­heit der Insel zum Trotz. Traum­strän­de vor spek­ta­ku­lä­rer Ku­lis­se und idyl­lisch ver­steck­te Ba­de­buch­ten, bunte Seg­ler­hä­fen und ma­le­ri­sche Dör­fer, gran­dio­se Ge­birgs­sze­na­ri­en und zau­ber­haf­te Kul­tur­land­schaf­ten, alt­ehr­wür­di­ge Klös­ter und an­ti­ke Stät­ten, die bis in die Zeit zu­rück­rei­chen, als Pe­ne­lo­pe auf ihren in die Irre ge­gan­ge­nen Gat­ten war­te­te.
Das birgt na­tür­lich auch Vor­tei­le: Wäre Ke­fa­lo­niá be­rühmt, wäre es vor­bei mit der Be­schau­lich­keit. Wer aber wie Sie, liebe Le­se­rin und lie­ber Leser, Ke­fa­lo­niá und Ítha­ka be­sucht und viel­leicht sogar an Bord der »Cap­tain Aris­ti­dis« Fis­kár­do an­steu­ert, kann sich glück­lich schät­zen, auf die­sen bei­den be­zau­bern­den Io­ni­schen In­seln ge­lan­det zu sein.