Reiseführer Düsseldorf MM-City

Annette Krus-Bonazza

Unterwegs mit Annette Krus-Bonazza

Portrait Annette Krus-BonazzaDass ich das Ma­nu­skript für die­ses Rei­se­buch mit Ver­spä­tung ab­ge­lie­fert habe und es viel um­fang­rei­cher als ge­dacht wurde, liegt daran, dass ich die Qua­li­tä­ten von Düs­sel­dorf als Städ­te­rei­se­ziel völ­lig un­ter­schätzt hatte. Und das, ob­wohl ich seit fast 30 Jah­ren in Bochum wohne und immer wie­der auf Stipp­vi­si­te in der für uns »Ruh­ris« nächst­ge­le­ge­nen »ech­ten Groß­stadt« war. Das hat mir zwar weit mehr Re­cherche­ta­ge ein­ge­han­delt als ge­plant, aber auch viel mehr neue Ent­de­ckun­gen und schö­ne Er­leb­nis­se be­schert als er­war­tet.
Zwar hat Düs­sel­dorf kein so cha­rak­te­ris­ti­sches städ­te­bau­li­ches Pro­fil wie meine an­de­ren rei­se­jour­na­lis­ti­schen »Ar­beits­fel­der« Wien und Ams­ter­dam und we­ni­ger his­to­ri­sche Mo­nu­men­te und alte Meis­ter in petto als diese Me­tro­po­len, dafür aber in Sa­chen Ge­gen­warts­kunst und zeit­ge­nös­si­sche Ar­chi­tek­tur kaum we­ni­ger zu bie­ten. Auch was Shop­ping, Nacht­le­ben und Re­stau­rant­aus­wahl an­geht, hat die Stadt durch­aus Welt­stadt­for­mat. Weil dort kei­nes­wegs alles »Schi­cki­mi­cki«, der ty­pi­sche Düs­sel­dor­fer kein Mil­lio­när und auch nicht hoch­nä­sig ist, habe ich seit der Ar­beit an die­sem Buch auch pri­vat so man­chen Tag in Düs­sel­dorf ver­bracht und den einen oder an­de­ren davon zur Nacht ge­macht.
Schließ­lich habe ich bei den zu­nächst wi­der­wil­lig ge­star­te­ten Re­cher­chen an den tol­len Tagen sogar Ge­fal­len am Kar­ne­val ge­fun­den, so­dass ich beim nächs­ten auf jeden Fall wie­der dabei bin.