Reiseführer Elsass

Antje Schwab, Gunther Schwab

Unterwegs mit Antje Schwab und Gunther Schwab

Portrait Antje SchwabPortrait Gunther SchwabEin Sprung vom Ba­di­schen über den Rhein – und schon sind wir da, in die­sem be­son­de­ren Stück­chen Frank­reich.
Vie­les ist uns hier seit Jah­ren zur Ge­wohn­heit ge­wor­den – der Be­such bei den Töp­fern in Souf­flen­heim, eines Kunst- oder eines ori­gi­nel­len Hei­mat­mu­se­ums, eine Sto­cherkahn­fahrt im Ried, die um­wer­fen­den Aus­bli­cke vom Hohneck oder vom Petit Bal­lon, das Wan­dern, das in den Vo­ge­sen eine be­son­de­re Lust ist. Eine Über­nach­tung in einer Ferme-Au­ber­ge ge­hört fast immer dazu, wenn es sein muss, auch im Schlaf­saal – auch wenn manch­mal die Bet­ten fürch­ter­lich knar­ren. Doch immer wie­der er­le­ben wir auf un­se­ren Rei­sen auch Neues, Über­ra­schen­des: einen Alm­auf­trieb, einen uri­gen Bau­ern­markt, einen Biber in einem Alt­rhein­arm …
Eine Freu­de ist es, durch die hei­me­li­gen Städt­chen und Dör­fer zu bum­meln, in denen sich el­säs­si­sche Ge­müt­lich­keit mit fran­zö­si­schem Sa­voir-vivre zu einem ei­ge­nen leich­ten Le­bens­ge­fühl ver­bin­den: Man scheint mehr Zeit zu haben als auf der an­de­ren Seite des Rheins, Zeit für ein Ge­spräch an der Ecke, Zeit für eine Tasse Kaf­fee, Zeit zum An­geln, Zeit zum Essen … Fast Food ist im El­sass ver­pönt, hier nimmt man sich auch im Ar­beits­all­tag die Ruhe, eine echte Mahl­zeit zu ge­nie­ßen. Dass uns der Blick auf die Waage zu Hause dann oft einen Seuf­zer ent­lockt, wol­len wir an die­ser Stel­le nicht ver­leug­nen …