Reiseführer Liparische Inseln Michael Müller Verlag

Liparische Inseln ― Reiseführer-Updates

Liparische Inseln ― 04. Juli 2019

Schwere Eruptionen auf Stromboli (Seite 128)

Am 3. Juli 2019 ereigneten sich um 16.46 zwei überaus heftige paroxysmale Eruptionen in einer Stärke, wie sie nach Expertenmeinung nur fünf- oder sechsmal in einem Jahrhundert stattfinden. Sie zählten zu den schwerwiegendsten, die seit Beginn der Aufzeichnungen 1985 am Vulkan gemessen wurden. Die Eruptionssäule reichte mehr als zwei Kilometer hoch in den Himmel, glühende Lavabrocken prasselten herab.

Auf einem Wanderpfad oberhalb von Ginostra wurde ein Italiener von Gesteinsbrocken erschlagen, sein Begleiter überlebte verletzt.

Auf der Insel brach Panik aus, manche Besucher sprangen ins Meer. In der Folge verließen mehr als tausend Touristen mit Fährschiffen die Insel, eine offizielle Evakuierung wurde jedoch nicht veranlasst.
Liparische Inseln ― 11. Juli 2022

Brand auf Stromboli (Seite 128)

Der Brand auf Stromboli, der Ende Mai einen guten Teil der Schilfbestände vernichtete, entstand durch Fahrlässigkeit. Bei Dreharbeiten (ironischerweise zu einer Serie über den Zivilschutz) hatte das Produktionsteam selbst das Feuer entfacht, um dessen »Bekämpfung« zu filmen. Keine gute Idee, das ausgerechnet bei Scirocco zu tun. Das Feuer geriet außer Kontrolle, rund sechs Hektar des Grüngürtels an den Vulkanhängen gingen in Flammen auf.
Liparische Inseln ― 11. Juli 2022

Brand auf Stromboli (Seite 128)

Der Brand auf Stromboli, der Ende Mai einen guten Teil der Schilfbestände vernichtete, entstand durch Fahrlässigkeit. Bei Dreharbeiten (ironischerweise zu einer Serie über den Zivilschutz) hatte das Produktionsteam selbst das Feuer entfacht, um dessen »Bekämpfung« zu filmen. Keine gute Idee, das ausgerechnet bei Scirocco zu tun. Das Feuer geriet außer Kontrolle, rund sechs Hektar des Grüngürtels an den Vulkanhängen gingen in Flammen auf.
Liparische Inseln ― 03. Mai 2022

Stromboli-Aufstieg weiterhin gesperrt (Seite 142)

Den schweren Ausbrüchen des 3. Juli 2019 folgte – absolut verständlich – natürlich die Sperrung des Aufstiegs zum Gipfel. Bis heute hat sich daran nichts geändert, alles über 290 Meter Höhe ist tabu. Derzeit hat es nicht den Anschein, als würde sich in näherer Zukunft etwas ändern.

Update: Mittlerweile kommt man mit Führer wieder bis zu einem Aussichtspunkt auf 400 m Höhe, von dem sich bereits ein guter Blick auf die nächtlichen Eruptionen bietet. Der Gipfel ist weiterhin gesperrt.