Reiseführer Fuerteventura

Thilo Scheu

Unterwegs mit Thilo Scheu

Portrait Thilo ScheuWarum Fu­er­teven­tura? Um ehr­lich zu sein: Liebe auf den ers­ten Blick war es nicht. Schon bei mei­ner ers­ten Reise be­geis­ter­te mich zwar der ki­lo­me­ter­lan­ge Strand bei Cor­ra­le­jo mit sei­nen Dünen und sei­ner Weite oder das idyl­li­sche Pozo Negro – mit sei­nen uri­gen Fi­sch­re­stau­rants ist es bis heute einer mei­ner Lieb­lings­or­te. Doch an die Karg­heit Fu­er­teven­turas muss­te ich mich erst ge­wöh­nen: Im un­be­wohn­ten Hin­ter­land kaum ein Baum, dafür reich­lich Vul­kan­ge­stein und manch stör­ri­sches Kak­te­en­ge­wächs.
Erst bei Wan­de­run­gen und Aus­flü­gen an die wilde West­küs­te, über die Insel Lobos und auf den 807 Meter hohen Pico de la Zarza ge­wann ich ein Ge­fühl für die Land­schaft und ihre Schön­heit. Ein wohl­tu­en­des Ge­fühl – und der Be­ginn einer in­ni­gen Freund­schaft zu Fu­er­teven­tura. Ob mit Fa­mi­lie, mit Freun­den oder al­lei­ne, bei jeder neuen Tour ge­nie­ße ich die wohl­tu­en­de Ruhe, die Ein­sam­keit und die fa­mo­sen Fern­bli­cke. Zeit zur Pause vom All­tag. Zeit, um ge­nau­er hin­zu­schau­en. Es lohnt sich: am Him­mel krei­sen­de Geier, am We­ges­rand Pflan­zen, die es nur hier gibt, und Tiere, die nur hier kreu­chen und fleu­chen.
Ich komme immer wie­der gerne nach Fu­er­teven­tura, das meine Lieb­lings­in­sel ge­wor­den ist. Und wenn ich genug habe von Sonne, Strand und Meer, nehme ich ein küh­les Ge­tränk im »Plan B« in La Pared oder stür­ze mich ins Nacht­le­ben von Cor­ra­le­jo. Was immer Sie auf Fu­er­teven­tura ent­de­cken, ich wün­sche Ihnen eine gute und si­che­re Reise.