Jubiläumsausstellungen über das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha
Kultur & VeranstaltungenIm Jahr 1826 entstand das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Mit Ausstellungen und weiteren Veranstaltungen erinnern die Standorte der beiden Residenzen an Herzog Ernst I. und die reiche Kulturgeschichte, die mit dem Herzogshaus verbunden ist.
Vor 200 Jahren wurden die Ernestinischen Herzogtümer neu geordnet, das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha entstand. Unter dem Titel "Coburg / Gotha / 1826" nehmen verschiedene Ausstellungen das Dynastie-Jubiläum in den Blick. Während in Coburg Herzog Ernst I. im Mittelpunkt steht, spürt Gotha seinen Netzwerken am Hof nach. Nicht nur der Thüringer Wald trennte den Coburger vom Gothaer Landesteil, beide bestanden auch auf ihre eigenen Landtage, Verwaltungen und kulturellen Einrichtungen.
Die Ausstellung im Spiegelsaal von Schloss Friedenstein in Gotha (bis 5.7.2026) dokumentiert den Dynastiewechsel anhand von Huldigungsschreiben, Medaillen und Prunkwaffen. In den herzoglichen Gemächern im Nordflügel von Schloss Friedenstein (bis 3.1.2027) werden Herzog Ernst und seine Gemahling Luise sowie weitere Protagonisten der Ereignisse von 1826 vorgestellt.
Die Ausstellung auf der Veste Coburg (bis 20.9.2026) erzählt anhand kostbarer Kunstwerke, Waffen, Karten und anderer historischer Archivalien vom Leben des kunstsinnigen aber auch widersprüchligen Regenten Ernst I. und seiner Familie bis hin zum britischen Königshaus. www.coburg-gotha-1826.de
