Reiseupdates Reiseführer New York

New York ― 17. Dezember 2025

PS1 bietet Kunstgenuss gratis (Seite S. 13, S. 156, S. 243)

Mit dem PS1 gewährt eines der berühmtesten Museen für zeitgenössische Kunst allen Besucher:innen mit Beginn des Jahres 2026 freien Eintritt.

Dieser Schritt ist dank der großen Spende eine Unternehmerin möglich, wie das Museum of Modern Art in Manhattan, Mutterhaus des PS1 im Stadtteil Queens, in einer Presseerklärung mitteilte. Der Gratis-Eintritt für Besucher des Big Apple und Einheimische gelte zunächst bis Ende 2028. press.moma.org

New York ― 15. Dezember 2024

Aus für Rubin Museum of Art (Seite 127, 128, 137, 330)

Die New Yorker Kunstszene hat eine Kuriosität verloren. Das Rubin Museum of Art in Chelsea hat den Betrieb eingestellt. Es wird laut lokaler Medien auch keine Nachfolge-Location geben.

Das Haus galt lange Jahre als Geheimtipp und machte mit seiner Sammlung von Kunst aus dem Himalaya von sich reden. Außerdem hatte es mit einigen interessanten Wechselausstellungen Erfolg und ist deshalb Teil der Tour 8 durch Chelsea und Meatpacking District im MM-City New York gewesen. 

New York ― 17. Oktober 2025

Comeback des Studio Museum Harlem (Seite 210 und 330)

Das Studio Museum Harlem wird nach Vollendung eines jahrelangen Neubaus am 15. November 2025 an alter Stelle wiedereröffnen. Das Museum ist wohl wichtigster Anker afroamerikanischer Kunst und Kultur in der Stadt und eine der angesehensten Einrichtungen dieser Art in den USA. Museumschefin Thelma Golden hat den von vielen Locals wie Besuchern Halerms mit Sehnsucht erwarteten Termin für das Reopening bestätigt.

Das elegante Gebäude bietet mit etwa 8000 Quadratmeter mehr als die doppelte Ausstellungsfläche des Vorgängerbaus und dürfte einer der neuen Hingucker des Big Apple werden. Am Sonntag wird der Eintritt frei sein. Für die restlichen Öffnungstage Mi-Fr und Sa sind die Eintrittspreise als Empfehlung zu verstehen, wie es auf der Website heißt. Will heißen, wer möchte und kann zahlt 16 €, ermäßigt 9. Kinder bis 16 Jahre sind frei. Alle anderen Besucher:innen geben, was sie können oder für angemessen halten. Wer gerade knapp bei Kasse ist, kann Sammlung und Wechselausstellungen gratis besuchen.  studiomuseum.org

New York ― 11. Oktober 2024

Neue Öffnungszeiten für Broadway-Ticket-Kioske (Seite 270)

Wer verbilligte Eintrittskarten für Broadway Musical- und Theaterdarbietungen erstehen möchte, muss mit nunmehr zwei statt wie früher vier TKTS-Verkaufstellen Vorlieb nehmen. Der Theatre Development Fund (TDF), der die Kioske betreibt, hat jene im Seaport District in Downtown Manhattan sowie in Brooklyn Downtown geschlossen. Gleichzeitig hat TDF eine TKTS-App entwickeln lassen, die es erlaubt in Echtzeit zu sehen, für welche Shows noch verbilligte Karten zu haben sind.

Neu sind auch die Öffnungszeiten der beiden verbliebenen Kioske in Times Square sowie im Lincoln  Center, beide in Manhattan. Sie lauten:

TKTS Ticket Kiosk Times Square, Mo/Di/Fr 15-20 Uhr, Mi/Do und Sa 11-20 Uhr sowie So 11-19 Uhr. Subway-Station  7th Ave. at W 49th St, Linien M, R, W
TKTS
Ticket Kiosk Lincoln Center, Do – Sa, 11-18 Uhr, 61 W 62n d St, Subway-Station 66th St. Lincoln Center
Weitere Infos unter https://www.tdf.org/discount-ticket-programs/

New York ― 12. September 2024

Manhattan – Café ersetzt Bar Manitoba’s (Seite 280)

Nachtschwärmer im East Village aufgepasst. In die Räume der legendären Bar Manitoba’s am Tompkins Square Park, Lower Manhattan, ist ein Nachbarschafts-Café eingezogen. Die Bar gibt es nicht mehr.

Das neue Lokal namens Thayer ist ein Tagescafé und zugleich  Buchladen. Locals loben den guten Cappuccino und die kleine, aber feine Auswahl an Gebäck. Auch Wein und Bier werden im Thayer angeboten. Thayer, 99 B Ave., Di–So 7.30-20 Uhr. www.thayer.press

New York ― 31. März 2026

Neues Metro-Bezahlsystem mit Macken (Seite 309)

Die erste Zwischenbilanz für das neue Bezahlsystem für U-Bahnen und Busse in New York City fällt durchwachsen aus. Drei Monate nach der flächendeckenden Einführung von Omny, die zugleich den Verkaufstop für die 32 Jahre erprobte Metrocard bedeutete, gibt es neben Lob auch Kritik: Einige Fahrgäste kritisieren Mehrfachabbuchungen, Datenschützer bemängeln, das Fahrgäste für die Nutzung des Omny-Systems via Smartphone oder Kreditkarte Vor- und Nachnamen sowie Mobilfunknummer preisgeben müssen. Wer in Sachen Datenschutz sicher gehen möchte, kann für 35 $ eine wiederaufladbare Omny-Karte an Automaten kaufen, die inzwischen in allen Metrostationen stehen. Auch einige Einzelhändler verkaufen die Karten. Wer noch gültige MetroCards hat , kann diese 2026 bis auf Weiteres nutzen.

Das mit vielen Kinderkrankheiten behaftete System Omny lief bereits einige Jahre parallel zur Metrocard und sollte eigentlich alle in New York vorhandenen Nahverkehrsanbieter umfassen. Aufgrund technischer Probleme und Kontroversen verschiedener IT-Dienstleister startete am 1. Januar 2026 nun sozusagen eine abgespeckte Version für Busse und U-Bahnen, die allesamt von der New York Transportation Authority (MTA) betrieben werden. Die MTA begleitet den Omny-Kick-Off seit Ende März 2026 auch mit einer neuen Version der MTA-App.

New York ― 15. Dezember 2024

Fotokrafiska streicht die Segel (Seite 331)

Die Ausstellungsräume von Fotografiska in Manhattans berühmter Park Avenue sind für immer geschlossen. Der in vielen internationalen Metropolen vertretene Fotokunst-Promoter aus Skandinavien hat sich damit wohl komplett aus New York verabschiedet.

Die Suche nach einem neuem Standort war laut lokaler Medien ergebnislos verlaufen. Zuletzt hatte Fotografiska im Big Apple mit einer Ausstellung über 50 Jahre Hip-Hop viel Anerkennung erfahren. Das Haus galt neben dem ICP (International Center for Photography) sowie der Fotosammlung des Museum of Modern Art als eines der Highlihts der Szene.