Autor Andreas Haller

Unterwegs mit Andreas Haller

Bis zum Zusammenbruch des War­schau­er Pakts war die Steier­mark ein Grenzge­biet, außer­halb Öster­reichs allen­­falls Insidern ein Begriff. Heute liegt das österreichische Bun­des­land in der Mitte Eu­ropas. Es ist problemlos zugänglich wie jede andere Region.

Die Steiermark bie­tet viele hoch­attraktive Fe­rien­re­gionen. Ab­ge­le­gene, nahezu un­be­kannte Ge­biete gibt es noch heute: Wer kennt beispielsweise Rad­­mer in der Stube (zu­gäng­lich, wenn über­haupt, von der Stei­rischen Ei­sen­straße) oder Krakau­hinter­mühlen (zu­gänglich, falls man den Weg fin­det, vom Lungau und vom Oberen Mur­tal)?

Meine Lieb­lings­regionen sind das Ge­säuse (wegen der schrof­fen Berge) und das Leut­scha­cher Re­ben­land (für Wein und Genuss). Klingt gut, oder? Das Ge­säuse ist perfekt, wenn man die Ber­ge liebt, wie sie früh­er ein­mal waren. Ohne Ka­bi­nenbahnen, Pisten und son­sti­ge Aus­wüchse des moder­nen Tou­ris­mus. Die Wein­region im Süden der Steier­mark wie­de­rum eignet sich wunder­bar für Touren mit dem E-Bike. Übrigens ist das Weinland heute noch Grenz­gebiet, denn Slo­wenien liegt gleich um die Ecke!